30.09.2014, 08:37 Uhr

Ärger über schlechte Straße nach Stadlberg

Der Stadlberger Erich Altmann beklagt den schlechten Straßenzustand auf der einzigen Zufahrtstraße nach Stadlberg. (Foto: Foto: privat)

Schlaglöcher auf der Stadlberger Straße. Die Bewohner wollen eine Reparatur. Finanzierungsgespräche laufen.

STADLBERG (eju). Die Straße nach Stadlberg ist eher etwas für Autos mit guter Federung, viele Schlaglöcher erschweren die Zufahrt zu der wenige Häuser umfassenden Siedlung. Einer der Einwohner Stadlbergs, Erich Altmann, schickte den Bezirksblättern Gmünd eine E-Mail mit Dokumentationsfotos und beklagte die schleppende Umsetzung der Reparatur: Seit bereits drei Jahren würden die Stadlberger von der Gemeinde Bad Großpertholz vertröstet werden.
Erich Altmann schreibt: "Vergangenes Jahr war im Gemeindebrief zu lesen, dass die Straße 2014 saniert wird, im Gemeindebrief von heuer waren 30.000 Euro für die Sanierung veranschlagt. Die Gesamtkosten liegen aber bei etwa 350-400.000 Euro. Für uns Stadlberger Bürger entsteht der Eindruck, dass wir der Gemeinde nicht wichtig sind, hingegen werden im Ort Großpertholz laufend neue Projekte realisiert, wie etwa die Anschaffung von Elektrobikes oder die Asphaltierung vor dem Gemeindehausbereich."


Sicherheitsbedenken

Auf der Stadlberger Straße seien derartig schlimme Fahrbahnschäden vorhanden, die bereits sicherheitsbedenklich wären, da auf Grund der Anzahl der Schlaglöcher keine Ausweichmöglichkeit bestehe.
"Im Falle eines Rettungseinsatzes kommt es zu mechanischen Schäden an den Fahrzeugen, somit ist der Rettungsdienst gefährdet", gibt Altmann weiter zu bedenken. Die von Seiten der Gemeinde zeitweise durchgeführten Flickmaßnahmen mit Reperaturasphalt würden maximal zwei Wochen halten.
"Der Bürgermeister verspricht immer, das Möglichste zu tun, aber scheinbar liegt bis heute kein Finanzierungskonzept vor", mutmaßt Altmann und weiter: "Für diese Hinhaltetaktik haben wir kein Verständnis mehr, als Steuerzahler haben wir ein Recht wie jede andere Gemeinde auf eine ordentlich befahrbare Straße." Bürgermeister Harald Vogler, mit dem Ärger der Stadlberger konfrontiert, erklärt: "Ich war bereits bei einem Finanzierungsgespräch beim Land, ein zweites folgt noch.


Finanz-Möglichkeit gesucht

Dann kann ich konkret sagen, was geschehen wird." Dieses riesige Bauvorhaben könne man nicht von heute auf morgen umsetzen. Verwundert zeigt sich das Gemeindeoberhaupt über die Vorgehensweise des Stadlbergers: "Dass sich Herr Altmann gleich an die Presse wendet, ehe er mit mir ein Gespräch sucht, ist eigenartig. Er schreibt ab und zu eine E-Mail, aber dass er meine Nummer wählt und nachfragt, ist bisher nicht geschehen."
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Günther Lassi aus Gmünd | 30.09.2014 | 09:50   Melden
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