16.11.2017, 22:30 Uhr

Wo einst Palmen wuchsen, kann man nun heiraten

Zum Palmenhaus gehörten einst Orchideen- und Gewächshäuser. (Foto: privat)
Einer der bedeutendsten historischen Schlossparks Österreichs blieb in Teilen seiner Struktur und mit seinem vielfältigen Baumbestand um das Gmünder Schloss erhalten. Das Schloss gelangte 1859 in den Besitz des Erzherzogs Sigismund von Habsburg-Lothringen (1826 – 1891), der als kundiger Botaniker und Dendrologe die englische Parkanlage samt zwei Orchideen-, Gewächshäusern und einem Palmenhaus anlegen ließ.
Schon im 16. und 17. Jahrhundert werden hier diverse Nutzgärten genannt; der Franziszeische Kataster von 1823 belegt einen regelmäßig bepflanzten Obstgarten, einen mit einem Wegekreuz geteilten rechteckigen Garten und weitere Grünflächen. Der Landschaftspark mit weiten Wiesenflächen und geschwungenen Wegen wurde durch einen Teich ergänzt. Das einst zum Schloss Gmünd gehörige Palmenhaus dient nach seiner Revitalisierung als Veranstaltungsort mit besonderem Ambiente. Das Palmenhaus kann für Hochzeiten und Veranstaltungen gemietet werden.
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