Burgenländischer Kunstförderpreis für Florian Lang aus Stinatz

Der Stinatzer Florian Lang (2. von links) ist Maler und Grafiker. Im Bild mit Kulturlandesrat Helmut Bieler (rechts) sowie den Juroren Margit Fröhlich und Harro Pirch.
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  • Der Stinatzer Florian Lang (2. von links) ist Maler und Grafiker. Im Bild mit Kulturlandesrat Helmut Bieler (rechts) sowie den Juroren Margit Fröhlich und Harro Pirch.
  • Foto: Landesmedienservice
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Der Stinatzer Maler und Grafiker Florian Lang wurde mit dem burgenländischen Förderpreis für bildende Kunst ausgezeichnet. "Der Preis wird an Künstler vergeben, die das Potenzial haben, exemplarisch für die Weiterentwicklung der burgenländischen Kunst zu werden und deren Werk von überregionaler Bedeutung ist", gratulierte Kulturlandesrat Helmut Bieler. Der Förderpreis zum Thema "Burgenlands Aufbruch in die Moderne" ist mit 3.500 Euro dotiert.

"Langs Kunst kann als Symbiose von scheinbar höchst unterschiedlichen Kulturen gesehen werden“, so Ausstellungskuratorin und Jurorin Margit Fröhlich. In der Begründung der Jury heißt es weiter: „Im Kunstschaffen von Florian Lang wird auch sehr klar, dass sich die Kunst wohl nirgendwo und zu keiner Zeit ohne gegenseitige Beeinflussung und wechselseitigen Austausch entwickeln konnte So ergibt das Werk ein stimmiges Ganzes, in dem Bekanntes auf Neues trifft, in dem Farben und Formen harmonieren, um gleichzeitig durch unterschiedliche Techniken und einen unkonventionellen Einsatz gebrochen zu werden.“

Florian Lang wurde 1978 in Güssing geboren und wuchs in Stinatz auf. Nach seinem Schulabschluss 1996 am Gymnasium in Güssing studierte er Architektur an der Technischen Universität in Wien. Bereits nach einem Jahr änderte er seine Pläne und absolvierte die Aufnahmeprüfung für das künstlerische Lehramt bei Herwig Zens und Edelbert Köb an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Hier erhielt er eine fundierte Basisausbildung in den Fachgebieten Malerei, Grafik, Bildhauerei, Keramik, Produktgestaltung, Industrial Design und Grafikdesign auf historischer, theoretischer und praktischer Ebene.

2000 begann Lang, sein Hauptaugenmerk auf die Malerei zu legen und studierte zusätzlich Malerei und Grafik in der Klasse von Franz Graf. 2001 erhielt Florian Lang ein Stipendium für Malerei an der GSA in Glasgow. Nach Abschluss des Studienaufenthaltes in Glasgow zog es den Stinatzer nach einem künstlerischen Zwischenstopp in London 2002 zurück nach Österreich, um in Wien sein künstlerisches Schaffen fortzusetzen. Von 2002 bis 2005 betätigte er sich als Freelancer im Bereich Gebrauchsgrafik und Illustration und nahm an einigen Ausstellungen teil. 2005 schloss Lang das Studium mit Magister Artium ab.

(Fotos: Landesmedienservice, Josef Lang)

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