Ökoenergie-Forschung
Strem: Aus Biogas wird testweise Biomethan

Ökoenergie-Experten vor der neuen Forschungsanlage in Strem (von links): Johannes Fuchs, Gerhard Schöny, Elisabeth Sonnleitner, Julius Pirklbauer, Siegfried Legath, Bernhard Deutsch und Andrea Moser.
  • Ökoenergie-Experten vor der neuen Forschungsanlage in Strem (von links): Johannes Fuchs, Gerhard Schöny, Elisabeth Sonnleitner, Julius Pirklbauer, Siegfried Legath, Bernhard Deutsch und Andrea Moser.
  • Foto: Europäisches Zentrum für erneuerbare Energie
  • hochgeladen von Martin Wurglits

Der Frage, wie sich Biomethan noch stärker als Ökoenergieträger nutzen lässt, geht ein neues Forschungsprojekt in Strem nach. Bei der bestehenden Biogasanlage wurde zu Testzwecken eine Aufbereitungsanlage aufgestellt, die konventionelles Biogas in Biomethan mit Erdgasqualität umwandelt, berichtet Andrea Moser vom Europäischen Zentrum für erneuerbare Energie (EEE) in Güssing.

"Biogas, wie es in Strem zur Stromerzeugung verwendet wird, hat einen Methangehalt zwischen 50 und 55 Prozent", erläutert Moser. Werde es durch die neue Temperatur-Wechsel-Adsorptionsanlage aufbereitet, könne der Methangehalt auf 98 Prozent erhöht werden. "Damit kann es in Erdgasnetze eingespeist oder als Treibstoff verwendet werden", stellt Moser fest.

Energiepolitisch habe Biomethan durchaus Zukunftsperspektiven, fügt EEE-Geschäftsführer Joachim Hacker hinzu. "Mit dem neuen Energiegesetz, das für 2020 geplant ist, könnten erstmals Einspeisetarife für Biomethan festgelegt werden.

Bei dem Forschungsprojekt sind die Klimamodellregion "Ökoenergieland" und die Technische Universität Wien an Bord.

Autor:

Martin Wurglits aus Güssing

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