09.10.2014, 16:50 Uhr

850 Kubikmeter Hilfsgüter in 20 Jahren

Der "Ritterorden vom Tempel zu Jerusalem" hielt mit Gästen aus Ungarn und Rumänien seinen Herbstkonvent in Punitz ab. (Foto: OSMTH)
Seit 20 Jahren unterstützt der "Souveräne Ritterorden vom Tempel zu Jerusalem“ notleidende Menschen in Osteuropa. "In diesen 20 Jahren haben wir 80 Hilfslieferungen nach Ungarn, 20 nach Siebenbürgen und vier in die Slowakei organisiert", berichtet Manfred Augustin, der Großprior des Ordens, der seinen Sitz in Punitz hat.

Insgesamt rund 850 Kubikmeter umfassten die gelieferten Hilfsgüter: Bekleidung, Wäsche, Spielzeug, Schuhe, Schulmöbel, Computer. Manfred Augustin und seine Begleiter habe bei ihren Fahrten rund 100.000 km zurückgelegt.

Hilfs-Schwerpunkt Ungarn

"Begonnen haben die Hilfsaktionen in der ungarischen Stadt Varpalota, wo nach der Schließung von Bergwerken 30 % der Bevölkerung ohne Arbeit waren", erzählt Augustin. Weitere Ziele in Ungarn waren zwei Caritas-Stellen, ein Männeraltenheim in Zirc, Krankenhäuser in Budapest und Pápa sowie der Kindergarten und das Kinderheim in Devecser, das vor drei Jahren von einer Giftschlamm-Katastrophe heimgesucht worden war.

Vor fünf Jahren wurden Kinderheime der St. Franziskus-Kinderstiftung in Siebenbürgen mit 2.000 Kindern in das Programm aufgenommen, heuer zwei Projekte in der Ostslowakei.

In Österreich leistete der Orden Hilfe bei Hochwassern in Oberösterreich und Niederösterreich. Zudem unterstützt er ein Heim für gehbehinderte Kinder in Judendorf-Straßengel (Steiermark).

"Ohne die jahrelange Bereitstellung von Hilfsgütern wären die Aktionen nicht möglich gewesen", weiß Augustin. Seinem Orden gehören Mitglieder im ganzen Burgenland, in der Steiermark, in Kärnten, Ober-, Niederösterreich und Wien an.
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