Neubau von Haus 2 hat begonnen
68,5 Millionen Euro für neuen Psychiatrie-Bau am LKH Hall
- ie Bauarbeiten haben bereits gestartet – bis 2029 entsteht ein neues Haus 2 mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 68,5 Millionen Euro.
- hochgeladen von Michael Kendlbacher
Das Landeskrankenhaus Hall baut seine psychiatrische Versorgung aus. Die Bauarbeiten haben bereits gestartet – bis 2029 entsteht ein neues Haus 2 mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 68,5 Millionen Euro.
HALL. Am Landeskrankenhaus Hall entsteht in den kommenden Jahren ein neues Haus 2 für die psychiatrische Versorgung. Mit dem Neubau sollen moderne Räumlichkeiten für Patientinnen und Patienten verschiedener psychiatrischer Fachbereiche geschaffen und zugleich zentrale Funktionen für weitere Gebäude des Krankenhauses gebündelt werden. Der Baustart hat im September gestartet, die Fertigstellung und Inbetriebnahme ist für das 1. Quartal 2029 vorgesehen. Die Neuerrichtung von Haus 2 erfolgt in mehreren Phasen. „Seit vielen Jahren bereiten wir diesen Neubau vor, da durch dieses neue Gebäude nicht nur eine Übersiedelung mehrerer Stationen aus einem alten und sanierungsbedürftigen Gebäude erfolgt. Vielmehr entstehen dadurch erweiterte Strukturen für den Bereich der Akutpsychiatrie mit dem primären Zuständigkeitsbereich Innsbruck Land und Schwaz. Auch der Bereich der Abhängigkeitserkrankungen wird erweitert und neu konzipiert. Zudem wird der Neubau auch für die Gerontopsychiatrie wesentliche Vorteile bringen", so der kaufmännische Direktor Wolfgang Markl gegenüber MeinBezirk.
Neue Räume, bessere Abläufe
Laut Markl profitiert auch das Personal vom Neubau. Neben einer modernen technischen Ausstattung und verbesserten räumlichen Bedingungen sollen vor allem optimierte Raumkonzepte die internen Betriebsabläufe effizienter gestalten. Eine Besonderheit ist zudem die Holzbauweise, die zu einem angenehmeren Wohlbefinden sowohl für Patientinnen und Patienten als auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beitragen soll. Um die Belastungen durch Lärm und Staub während des laufenden Krankenhausbetriebs möglichst gering zu halten, werden eine eigene Baustellenzufahrt über die Thurnfeldgasse und vorgefertigte Holzelemente eingesetzt. Kurzfristige Beeinträchtigungen für die angrenzenden Stationen lassen sich insbesondere bei der Anbindung des Neubaus an die bestehenden Gebäudestrukturen im Westen und Osten jedoch nicht ganz vermeiden. Größere Verkehrseinschränkungen sind durch die Bauarbeiten grundsätzlich nicht zu erwarten. In der Thurnfeldgasse ist jedoch mit einem erhöhten Baustellenverkehr zu rechnen. Zudem kann es durch Grabungsarbeiten im Bereich der ehemaligen Haupteinfahrt zur Psychiatrie vorübergehend zu Einschränkungen für Fußgänger kommen. Für den Neubau werden insgesamt 68,5 Millionen Euro investiert. Der offizielle Spatenstich erfolgt am 17. November 2026.
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