Einbrecher leugneten bis zuletzt

ST. PÖLTEN (red). Spätestens bei der Urteilsverkündung verging einem 25-jährigen Serben sein siegessicheres Grinsen, hatten er und sein 31-jähriger Bruder doch einen Freispruch im Zusammenhang mit einem Einbruchsversuch in der Nacht vom 20. auf den 21. August 2014 in ein St. Pöltner Café erwartet.
Belastet wurde das vorbestrafte Brüderpaar von einem Drittangeklagten. Dieser hatte zumindest geahnt, dass die beiden, die er am Bahnhof in St. Pölten abholen sollte, einen Einbruch begehen werden. Ein Augenzeuge wiederum konnte die Serben unmittelbar nach der Tat eindeutig identifizieren. Die Versionen der beiden Angeklagten hinsichtlich ihrer Anreise und ihres Aufenthalts in St. Pölten konnten seitens der Staatsanwaltschaft eindeutig als Schutzbehauptungen deklariert werden. Dennoch leugneten die Brüder bis zuletzt, der vierfach vorbestrafte Beitragstäter bekannte sich schuldig und gestand auch einige Tankbetrügereien, die er mit gestohlenen Kennzeichen durchgeführt hatte.
Unbeeindruckt von den teilweise aggressiven Protesten der Angeklagten verurteilte die Richterin die Brüder der Anzahl ihrer Vorstrafen entsprechend zu zehn beziehungsweise 20 Monaten, den Drittangeklagten zu zwei Jahren Freiheitsstrafe. Die Urteile sind nicht rechtskräftig.

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