07.12.2017, 12:58 Uhr

Eingang als Visitenkarte

Hausinhaberin Monika Mörtl im Inneren ihres heimeligen Refugiums.

Eine Hauseinfahrt in Nußdorf ob der Traisen erregt Aufsehen: Hymne auf einen wohnlichen Eingangsbereich.

NUSSDORF OB DER TRAISEN (viv). In Nußdorf ob der Traisen kann es passieren, dass der Blick kurz nach der Ortseinfahrt an einer großzügigen Hauseinfahrt hängen bleibt. „H. & M. Mörtl“ steht hier unübersehbar in großen Lettern in den Torbogen geschrieben. Wer einen näheren Blick über den niedrigen Zaun riskiert, entdeckt eine Idylle, die ihresgleichen sucht. So erging es unter anderem einem vorbeifahrenden Wiener Ehepaar: „Hier würde ich am liebsten wohnen!“, schwärmten die Reisenden entzückt. Möglich wäre es, denn die überdachte Einfahrt vor dem Haus wurde genauso liebevoll und aufwendig gestaltet wie die Räume im Inneren des Hauses und gleichen einem heimeligen Wohnzimmer.

Eine Wohnraum-Oase im Freien

Eine gepflegte Sitzgarnitur, mehrere Seidenteppiche am Boden, an den Wänden Jagdtrophäen, wie ein Elch und ein mit der Silbermedaille ausgezeichneter Hirsch, elegante, französische Hunde aus Stein, eine Familie aus Kürbis-Gesichtern in einem liebevollen Arrangement aus Herbstblumen. Der freie Raum strahlt Gemütlichkeit, Offenheit und Seelenwärme aus und ist – ganz ohne Absicht - die Visitenkarte der Bewohner. Die Dame des Hauses ist Monika Mörtl. Die elegante Dame im besten Alter wurde mit dem Atus Traismauer achtfache Landesmeisterin im Handball, gewann eine Toyota-Ralley und trainiert noch heute täglich im hauseigenen Fitnessbereich. Und sie legt Wert auf schönes Wohnen. Auf Wohnen mit Herz. Ihre persönliche Handschrift steckt in jedem Figürchen und ist ein Abbild ihrer gastfreundlichen Persönlichkeit.

Freiraum mit Herz

Ob Familie, Freund oder Passant, jeder fühlt sich gleichermaßen herzlich empfangen. Die Idee, den Freiraum zu überdachen, stammt von ihr. „Das ist toll, das könnt´ ma jetzt ein bissl einrichten“, zeigte sich ihr Gatte, Hermann Mörtl damals nach der Überdachung offen, und ließ seiner Frau mit dem feinen Sinn fürs Wohnliche bei der Gestaltung freie Hand. „Ich liebe mein Haus, jeden Winkel davon“, lächelt die adrette Witwe. Und das ist bereits beim Entrée spürbar. „Die Wohnlandschaft vor dem Haus hat sich so ergeben, als wir eine hübsche zusätzliche Couch bekamen. Da dachte ich: die würde doch gut vor das Haus passen“. Die französischen Hunde, die nun die Leine ihres Hundes „Maxi“ tragen, waren ein Geschenk ihres Gatten zum 50. Geburtstag. Auch der dekorative Hahn war ein Mitbringsel von Freunden. „Ich habe drei lebende Hennen im Garten, der Hahn hat noch gefehlt“, amüsiert sich die Beschenkte.

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