„Wunder von Horn“
Stoßgebete und Jubelstürme beim Public Viewing in der Kirche
- Pfarrer P. Clemens und sein Seelsorgeteam luden zum außergewöhnlichen Public Viewing in die Georgs-Kirche ein.
- Foto: Diözesansportgemeinschaft/Kopper
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Wenn Fußballfans um kurz vor Sonnenaufgang in einer Kirche gemeinsam mitfiebern, sind außergewöhnliche Momente vorprogrammiert. So auch beim Public Viewing in der Georgs-Kirche in Horn.
NÖ/BEZIRK HORN. Das späte 3:3 Österreichs gegen Algerien bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Amerika sorgte beim Public Viewing in der Georgs-Kirche in Horn für ausgelassene Stimmung – und wurde von manchen scherzhaft schon als „Wunder von Horn“ bezeichnet.
Volle Kirche statt leerer Bänke
Pfarrer Clemens und sein Seelsorgeteam hatten zum frühmorgendlichen Public Viewing in die Georgs-Kirche eingeladen – und die Resonanz war überwältigend. Die Kirche war übervoll, die Stimmung mitreißend.
- Gemeinsam mitfiebern statt stille Andacht: Das Public Viewing sorgte für beste Stimmung in der Georgs-Kirche in Horn.
- Foto: Diözesansportgemeinschaft/Kopper
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„Es war ein unglaubliches Gemeinschaftsgefühl und eine tolle Stimmung“, berichtet der Benediktinerpriester. Alle Emotionen hätten ihren Platz gehabt – allerdings dem besonderen Ort entsprechend respektvoll. Und als Österreich in letzter Minute noch zum 3:3 ausglich, war der Jubel groß. Die zuvor gesprochenen Stoßgebete wurden augenzwinkernd gleich mit dem Ausgleich in Verbindung gebracht – das Ergebnis wurde kurzerhand zum „Wunder von Horn“.
Ein Happy End, das verbindet
Auch Sepp Eppensteiner, Vorsitzender der Diözesansportgemeinschaft St. Pölten, zeigte sich über die Begeisterung erfreut. Der späte Ausgleich erinnere „fast an einen Gottesbeweis“, sagt er mit einem Schmunzeln – fügt aber gleich hinzu, dass Gott wohl in anderen Dimensionen denke, als einer bestimmten Nationalmannschaft zum Erfolg zu verhelfen.
- Volles Haus in der Georgs-Kirche: Zahlreiche Fußballfans verfolgten gemeinsam das WM-Spiel Österreich gegen Algerien.
- Foto: Diözesansportgemeinschaft/Kopper
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Für Österreich habe das Spiel vor allem eines gebracht: einen Freudentaumel und ein großartiges Gemeinschaftsgefühl. Viele Priester hätten der Diözesansportgemeinschaft berichtet, wie groß die Begeisterung rund um das Spiel gewesen sei.
Kein Fußball-Leckerbissen – aber unvergesslich
Auch wenn die Partie gegen Algerien spielerisch nicht zu den schönsten gezählt habe, bleibe sie dennoch in Erinnerung. Wegen ihrer Spannung und des Happy Ends sei sie ein „denk- und merk-würdiges“ Spiel gewesen, so Eppensteiner.
- Stoßgebete, Spannung und Jubel: Das WM-Spiel wurde zu einem besonderen Gemeinschaftserlebnis.
- Foto: Diözesansportgemeinschaft/Kopper
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Und eines scheint nach diesem Fußballmorgen sicher: Manchmal reicht schon ein später Ausgleich, um eine Kirche mit Jubel zu erfüllen – ganz ohne Wunder, aber mit jeder Menge Gemeinschaft.
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