Ein Todesopfer bei Dreharbeiten in Sölden

SÖLDEN. Am 23.11. um 14.55 Uhr ereignete sich am Tiefenbachferner in Sölden ein Snowboardunfall, wobei sich ein 38-jähriger Slowene tödliche Kopfverletzungen zuzog.
Der Mann gehörte einem Filmteam an, welches in den nächsten beiden Tagen im derzeit geschlossenen Schigebiet Filmaufnahmen geplant hatte. Im Zuge von Geländeerkundungen wurde der Mann mit einem Schidoo bergwärts gebracht um im freien Schiraum durch unverspurten Pulverschnee nahe des Mutkogel-Schleppliftes mit seinem Snowboard abzufahren. Aus bislang unbekannter Ursache kam der Snowboarder, der keinen Helm trug, zu Sturz und prallte mit dem Kopf-/Gesichtsbereich gegen einen schneebedeckten Felsen. Von den Begleitern des Slowenen und Mitarbeitern der Bergbahnen Sölden wurden sofort Reanimationsmaßnahmen durchgeführt. Vom Notararzt des angeforderten Notarzthubschraubers „Martin 2“ konnte jedoch nur mehr der Tod des Mannes festgestellt werden. Der Leichnam wurde anschließend terrestrisch geborgen.
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