Alpenverein Imst-Oberland:
Große Projekte im Fokus
- Die neue Mannschaft des Imster Alpenvereins hat sich einige ehrgeizige Ziele gesteckt.
- Foto: Alpenverein
- hochgeladen von Clemens Perktold
Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Alpenverein Imst-Oberland wurde deutlich, wie engagiert und zukunftsorientiert die Sektion aufgestellt ist.
Alpenverein Imst
IMST. Mit rund 200 Anwesenden war der Saal der Wirtschaftskammer bis auf den letzten Platz gefüllt – ein klares Zeichen für das große Interesse der Mitglieder am Vereinsgeschehen. Ein abwechslungsreiches Programm bot Einblicke in die vielfältigen Aktivitäten des vergangenen Jahres sowie in kommende Herausforderungen und Projekte.
Für einen besonderen Auftakt sorgte die Alpenvereinsjugend mit dem Programmpunkt „Jugend in Aktion“. Als Überraschung wurden Kerstin Zangerle und Michael Reiter zu Ehren-Jugendführern ernannt. Begleitet wurde die Ehrung von einem humorvollen Theaterstück mit dem Titel „GPS im Bauch“, vorbereitet von Fabian Reiter.
Alpenverein Imst
Breite Vereinsarbeit
Die Berichte zeigten die breite Palette der Vereinsarbeit: von zahlreichen bergsportlichen Aktivitäten im Sommer und Winter über gelungene Senioren-Ausflüge bis hin zur Teilnahme an der Jahreshauptversammlung in Graz, bei der die Sektion für ihren Beitritt zum Klimabündnis ausgezeichnet wurde. Auch internationale Projekte wie „Shanti“, bei dem Bücher an Kinder in Nepal übergeben wurden, fanden Erwähnung.
Ein zentrales Thema war die Weiterentwicklung des Projekts rund um die Muttekopfhütte. Neben Einblicken in Planungen, Gutachten und Fördermöglichkeiten wurden auch die Herausforderungen aufgezeigt. In diesem Zusammenhang wurde bekannt gegeben, dass die Hütte ab 1. September 2026 vorübergehend geschlossen bleibt.
Beeindruckende Zahlen präsentierte die Alpin-Referentin: Insgesamt wurden 69 Führungen mit 833 Teilnehmer:innen durchgeführt.
Alpenverein Imst
Aktive Jugend
Ein weiterer Höhepunkt war der Vortrag des Jungen Alpinisten Teams. Murron Dielen, Jakob Koch und Lorenz Gundolf gaben Einblicke in das zweijährige Förderprogramm, bei dem junge Bergsteiger:innen gemeinsam mit erfahrenen Mentor:innen in anspruchsvollem Gelände unterwegs sind und sich alpin weiterentwickeln.
Auch finanziell standen wichtige Entscheidungen an: Neben dem Bericht der Kassaprüfer wurde das Budget für 2026 beschlossen, das maßgeblich durch die Investitionen rund um die Muttekopfhütte geprägt ist.
Die positive Entwicklung der Sektion zeigt sich auch in den Mitgliederzahlen: Mit aktuell 3.388 Mitgliedern verzeichnet der Alpenverein Imst-Oberland ein leichtes Wachstum. Gleichzeitig wurde in einem würdevollen Rahmen der 11 verstorbenen Mitglieder gedacht.
Ein weiterer Höhepunkt waren die zahlreichen Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften – von 25 bis hin zu beeindruckenden 70 Jahren Vereinstreue.
Abgerundet wurde die Versammlung durch Statutenanpassungen, Neuwahlen sowie Grußworte der Ehrengäste und einen offenen Austausch unter den Mitgliedern.
In seiner Antrittsrede präsentierte der neue Obmann Norbert Zobl das neue Team und den neuen Vorstand und skizzierte, wofür die Sektion steht und wohin sie sich weiterentwickeln wird.
Der neue Vorstand:
Obmann Norbert Zobl
1.Obmannstv Christian Schillfahrt
2. Obmannstv. Paul Röck
Schriftführer Klaus Legat
Finanzreferentinnen Barbara Weiskopf und Katharina Weiskopf
Hüttenrerefent Markus Welzl und sein Stv Marcel Mair
Jugendreferent Andy Knabl
Naturschutzreferentin Simone Lhota
Alpinreferentin Christine Welzl
Sportkletterreferent Jeremias Raggl
Die Jahreshauptversammlung zeigte einmal mehr: Der Alpenverein Imst-Oberland steht für gelebte Gemeinschaft, Verantwortung in den Bergen und eine starke Zukunft. Auf diesen Weg möchte sich die Sektion Imst Oberland nochmals recht herzlich bei Tini Gastl für ihr Engagement in den letzten Jahren als Obfrau bedanken.
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