Da und dort gibt`s Aufstiegschancen

In der letzten Herbstrunde setzte sich in der Gebietsliga Stams mit Bejamin Pohl (links) gegen Längenfeld mit Riccardo Scheiber durch.
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  • In der letzten Herbstrunde setzte sich in der Gebietsliga Stams mit Bejamin Pohl (links) gegen Längenfeld mit Riccardo Scheiber durch.
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Die Bezirksblätter ziehen Bilanz von der Gebietsliga bis zur 2. Klasse West

IMST (pele). Es ist Zeit, im Fußball-Unterhaus auch von der Tiroler Liga abwärts Bilanz zu ziehen. Da herrscht zunächst einmal aus Bezirkssicht in der Landesliga West Flaute. Nach dem letztjährigen Abstieg der Pitztaler kickt dort aktuell keine Mannschaft aus der Region.

In der Gebietsliga West sind es dafür gleich deren sechs. Am besten steht derzeit der SV Längenfeld mit Trainer-Routinier Hugo Platzer da. Die Ötztaler liegen punktegleich mit Herbstmeister Vils auf Rang zwei und damit auf einem Aufstiegsplatz. Sie hätten selbst Winterkönige werden können, kassierten aber in der letzten Herbstrunde eine 0:2-Niederlage gegen Stams.

Vier Punkte hinter Längenfeld auf dem sechsten Tabellenplatz rangiert die blutjunge Mannschaft des SV Haiming. Als ehemaliger Westligist ist das Anspruchsdenken in Haiming vor allem bei vielen Fans hoch. Die Landesliga wäre ohne Frage ein erstrebenswertes Ziel. Trainer Josef Nagl bittet aber vor allem um Zeit: „Die brauchen wir, um das junge Team weiter zu entwickeln.“

Die Plätze neun bis zwölf nehmen schließlich die Mannschaften aus Umhausen, Tarrenz, Stams und dem Pitztal ein. Letztere haben sich unter Neo-Coach Bernhard Mittermair gefangen, nachdem es zu Beginn der Saison alles andere als rund lief.

Rietz steht sehr gut da

In der Bezirksliga West schaut`s aktuell gut für die Kicker aus Rietz aus. Mit drei Zählern Rückstand auf die zweite Mannschaft der Reichenau und Tabellenplatz zwei hat das Team von Trainer Hermann Plunser realistische Aufstiegschancen. Zwei Plätze dahinter hat sich zur Winterpause die SPG Roppen/Karres eingenistet.

Für den aktuell auf einem Abstiegsplatz liegenden USV Oetz geht`s hingegen einzig und alleine um den Klassenerhalt. Bis gegen Ende der Hinserie die Trendwende geschafft wurde, verlief der Herbst für die Ötztaler schlichtweg irrwitzig. Vor allem die 3:13-Niederlage bei der SPG Patsch/Ellbögen ging im negativen Sinn in die Geschichte ein.

Sölden so gut wie oben

Ganz klar auf Aufstiegskurs in die Bezirksliga befindet sich die SPG Sölden. Die Hinterötztaler führen die Tabelle in der 1. Klasse West mit 32 Punkten an und haben damit bereits neun Zähler Vorsprung auf den ersten Verfolger Prutz/Serfaus II. Hervorragend hält sich bisher die SPG Mieminger Plateau. Mit Rang drei steht der Aufsteiger weit besser da als viele vermutet hätten. Weniger gut lief`s im Herbst hingegen für Imst II (11.), Sautens (13.) und Tabellenschlusslicht Nassereith (14.).

Bleibt die 2. Klasse West. Dort belegen die Mannschaften aus dem Bezirk zur Winterpause die Ränge zwei (Längenfeld II), acht (Pitztal II), neun (St. Leonhard) und elf (Silz/Mötz II).

In der letzten Herbstrunde setzte sich in der Gebietsliga Stams mit Bejamin Pohl (links) gegen Längenfeld mit Riccardo Scheiber durch.
Der SV Haiming mit Dominik Zboril (vorne) zeigte in der Herbstaison der Gebietsliga auch körperlich vollen Einsatz.

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