Imster Touristiker brüten über künftigen Aufstieg

Der Werbegag im Pitztal könnte für kleinere Skigebiete künftig zu einer bitteren Realität werden. Die Existenz steht am Spiel.
  • Der Werbegag im Pitztal könnte für kleinere Skigebiete künftig zu einer bitteren Realität werden. Die Existenz steht am Spiel.
  • hochgeladen von Clemens Perktold

Die Problemliste der Imster Bergbahnen ist lang, aber vermutlich zu bewältigen. Für die Stadtväter und Touristiker stellen sich aber noch viele andere Aufgaben: Beschneiung, Speicherteich und die dringend notwendige Modernisierung der oberen Sektion.

IMST (pc). Die angedachte „große Lösung“ für die Imster Bergbahnen im Kostenrahmen von mehr als zehn Millionen Euro wird wohl nicht stattfinden. Es fehlen nicht nur die Mittel, sondern laut Meinung von Stadtchef und TVB-Obmann Stefan Weirather auch die Notwendigkeit.

Weirather: „Eine Liste von wichtigen Erneuerungen wurde von den Imster Bergbahnen erstellt und soll nun auch Stück für Stück umgesetzt werden. Die obere Sektion kann bei entsprechender Modernisierung noch bis zu zehn Jahre weiter betrieben werden.“

Mehr Sorgen bereitet die Schneesituation: Ein Projekt der Imster HTL-Schüler liegt bereits in den Schubladen, das die Erweiterung des Speicherteiches für die Beschneiungsanlage auf 30.000 Kubikmeter beinhaltet.

Weirather: „Mit den derzeitigen Kapazitäten können wir zwei bis drei Tage voll beschneien, dann ist Sendepause. Hier ist neben der Erneuerung der Liftklemmen sicher der größte Handlungsbedarf gegeben.“ Mit dem Jahr 2013 ist das Sanierungskonzept abgeschlossen, sämtliche „Altlasten“ wurden abgetragen. Allerdings warten mit besagten Modernisierungen bereits weitere kostenintensive Aufgaben auf die Bergbahnen, den Tourismusverband und die Stadtgemeinde. Weirather glaubt: „Wir werden rund 300.000 Euro benötigen, obwohl ich natürlich keinem notwendigen Gemeinderatsbeschluss vorgreifen möchte. Eine bezahlbare Lösung für die Bergbahnen ist aber in Sicht.“

Spannend wird übrigens auch die Wahl zur Nachfolge von TVB-Obmann Weirather aus den Reihen des Aufsichtsrates.

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