09.02.2018, 11:03 Uhr

Bezirk Imst braucht mehr Kinderbetreuung und Lösung für Pendlerprobleme

Unter dem Motto „Mein Bezirk - Meine Zukunft“ gehen Markus Rottensteiner, Adeline Blümel und das Liste Fritz-Team für den Bezirk Imst ins Rennen um die Landtagswahlen 2018. Die Arbeit der einzigen Oppositionspartei kann sich sehen lassen: 800 Anträge und Anfragen in fünf Jahren sind ein Beweis für die engagierte und Konsequente Arbeit im Tiroler Landtag.
„Als Vater von zwei Kindern liegt mir die Kinderbetreuung sehr am Herzen. Für berufstätige Eltern ist es sehr schwierig, nicht nur eine durchgehende Betreuung während der Ferienzeiten und der schulautonomen Tage zu gewährleisten, auch die Nachmittagsbetreuung wird zu einer immer größeren Herausforderung“, hält Liste Fritz-Bezirksspitzenkandidat Markus Rottensteiner fest.
„Die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen klafft nach wie vor weit auseinander, meistens übernehmen die Frauen die Kinderbetreuungsaufgaben. Dadurch sind vorwiegend Frauen gezwungen, eine Halbtagesstelle anzunehmen oder gar nur einer stundenweisen Beschäftigung nachzugehen. Es braucht wirklich ganztägige, von 7.00 bis 18.00 Uhr, und ganzjährige, also maximal zwei Wochen geschlossen, Kindebetreuung. Dazu gehört in einem Tourismusbezirk wie Imst auch ein Samstags-Angebot, damit einheimische Frauen im Tourismus arbeiten können“, ergänzt Listenzweite Adelinde Blümel.
Das Team der Liste Fritz Imst weiß aus eigener Erfahrung um die Situation der tausenden Pendler im Bezirk Imst. „Ich bin selbst täglich beim Pendeln und kenne die Probleme der Pendler nur zu gut. Wie die Statistik Austria erhoben hat, pendeln rund 18.000 Personen aus dem Bezirk Imst in einen anderen Bezirk und rund 12.000 Personen pendeln in den Bezirk Imst. Die vollen Parkplätze am Bahnhof Imst, die schlechte Anbindung der Täler mittels öffentlichen Verkehrsmitteln und die mangelnden Ganzjahresarbeitsplätze in den Tälern sind seit vielen Jahren bekannt, aber die schwarz-grüne Landesregierung hat sich darum nur halbherzig gekümmert. Neben einem günstigen Ticket braucht es viel mehr Park und Ride Plätze an den Bahnhöfen sowie abgestimmte Busverbindungen in die Täler. Auch steuerliche Vorteile für die Schaffung von Ganzjahresarbeitsplätzen außerhalb der Ballungszentren halte ich für vernünftig“, erklärt Markus Rottensteiner. Die Liste Fritz sagt klar und deutlich JA zum Tourismus und thematisiert die Auswüchse des Massentourismus.
„Im Pitztal aufgewachsen und dort sesshaft, weiß ich nur zu gut, wie wichtig der Tourismus für unsere Region ist. Tirol ist vom Tourismus geprägt, ein gut funktionierender Tourismus ist für die Arbeitsplätze im Tourismus wichtig. Weil der Tourismus stark von einer intakten Umwelt abhängig ist, ist er auch untrennbar mit Umweltschutz verbunden. Mein Bestreben ist es, eine Weiterentwicklung des Tourismus zu fördern, die im Einklang mit der Natur stattfindet“, sagt Markus Rottensteiner.
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