19.06.2017, 11:47 Uhr

Biker im Visier der Polizisten

Im heurigen Jahr gab es bereits eine Reihe von schweren von Motorradunfällen, zwei Biker verunglückten auf Tirols Straßen tödlich (im Vorjahr waren es zum gleichen Zeitpunkt vier). Die Polizei warnt einmal mehr vor zu hohen bzw. nicht angepassten Geschwindigkeiten, riskanten Überholmanövern, Kurvenschneiden und Selbstüberschätzung – diese Faktoren sind immer wieder Ursache für schwerste Motorrad- und Mopedunfälle.

Nicht angepasste Geschwindigkeit, gefährliches Überholen, zu geringer Abstand zum Vorausfahrzeug, Unachtsamkeit und Fahrfehler sind die häufigsten Unfallursachen. Immer wieder kommt es aber auch vor, dass andere Fahrzeuglenker Motorradfahrer übersehen und ihnen den Vorrang nehmen.

Da ein Großteil der Motorradlenker meist größere Ausfahrten in mehreren Bundesländern und auch grenzüberschreitend in Südtirol und Bayern durchführt, fand am Samstag des verlängerten Fronleichnams-Wochenende ein „länderübergreifender Überwachungs-einsatz“ in Tirol, Bayern, Südtirol sowie in den benachbarten Bundesländern Vorarlberg, Kärnten und Salzburg statt.

Die Schönwetterlage der vergangenen Tage führte zu einem ausgesprochen starken Zweiradverkehr in den verschiedenen Regionen. Tausende von Motorradfahrern waren im Ausflugs- oder Reiseverkehr oder zu Veranstaltungen (Biker-Treffen) unterwegs. Auch wenn beim weit überwiegenden Teil der Lenker ein diszipliniertes Fahrverhalten festgestellt werden konnte, waren dennoch wieder etliche Übertretungen von der Polizei zu ahnden.

Erfreulicherweise war am Samstag in Tirol kein Motorradunfall und nur ein einziger Mopedunfall in Imst mit einer leichten Verletzung zu beklagen.
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