18.12.2017, 10:51 Uhr

Stolperstein, ja leider: 8:0-Niederlage in Kufstein

Dass es beim Tabellenführer in Kufstein nicht leicht werden würde, war zu erwarten. Die Cracks der SPG haben tapfer gekämpft, was aber zu wenig war. Dennoch entspricht die Höhe der Niederlage, das 8:0 nicht unbedingt dem Spielverlauf. Zwei Drittel lang konnten die Cracks der SPG halbwegs mithalten, im Schlussdrittel ist ihnen dann aber die Luft ausgegangen, oder die Lust am Spiel.
Der Tabellenführer aus Kufstein dagegen hat sein Spiel über drei Drittel durchgezogen, ein schnelles Spiel das zwei Drittel lang durchaus nicht entschieden war. Dabei wusste man bis vor wenige Stunden vor Spielbeginn noch gar nicht, ob man überhaupt antreten kann. Ein Tormann war, was fehlte. Schlussendlich fand sich im Stürmer Max Fischnaller der "Retter der Stunde". Er hat sich kurzerhand die Dress vom krankheitsbedingt ausgefallenen Goalie Wertaschnig übergestreift und so die Partie gesichert. Und, er hat seine Sache ausgezeichnet gemacht, da waren sich nicht nur seine Mitspieler sondern auch die Trainer einig.
Einig waren sich aber auch die Zuschauer auf Kufsteiner und SPG-Seite, dass die Schir-Leistung ehr dürftig war. Zumindest zwei Drittel über haben die "Schwarzmander" nicht immer gesehen was Sache ist. Aber, und das muss man der Fairness halber sagen, ihre Minderleistungen waren keineswegs spielentscheidend. Und, die Kritik an ihren Leistungen kam von Kufsteiner und von SPG-Seite. Also dürften die Fehlentscheidungen annähernd gleich verteilt gewesen sein. Spielentscheidend war sicher, dass die Chancenauswertung auf Seiten der SPG gleich Null war. "Wir haben nicht nur zu wenig Chancen herausgespielt, wir haben die wenigen auch dann aber auch schon gar nicht genutzt", meinte nach Spielende einer Der SPG-ler selbstkritisch.
Für die SPG geht es jetzt darum im nächsten Spiel wieder auf die Siegerstrasse zurück zu finden. Schon am kommenden Wochenende haben die Zugspitzscorpions die SPG Seefeld BLACK HAWKS Zirl zu Gast. Die Begegnung vor heimischem Publikum in Ehrwald sollte man dazu nutzen das eigene Torverhältnis entsprechend zu verbessern.
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