Serie Impfen
Impfen, sich und andere schützen

Impfungen dienen der individuellen Vorsorge, die dem Einzelnen nützt, aber auch der gesamtgesellschaftlichen Vorsorge („Herdenimmunität“).
  • Impfungen dienen der individuellen Vorsorge, die dem Einzelnen nützt, aber auch der gesamtgesellschaftlichen Vorsorge („Herdenimmunität“).
  • Foto: Foto: Rana Mudassar/Shutterstock.com
  • hochgeladen von Margit Koudelka

Impfungen zählen zu den wichtigsten Methoden, welche Krankheiten verhindern. Einige Beispiele: Durch Impfungen sanken die Masern-Todesfälle drastisch, Polio-Fälle gab es 2019 nur noch in zwei Ländern (in Afghanistan und Pakistan), Neugeborenen-Tetanus ist in den meisten Ländern der Welt ausgerottet und auch die Pocken gelten als eliminiert.

ÖSTERREICH. Trotz derartiger Erfolgsgeschichten steht es – zumindest bei manchen Impfungen – um die Impfmoral von Frau und Herrn Österreicher nicht zum Besten. Vielfach sind noch Lücken vorhanden, denn manche Personen kennen ihren Impfstatus nicht so genau und verabsäumen die eine oder andere Auffrischung, andere wiederum stehen Schutzimpfungen per se kritisch bis ablehnend gegenüber. Ersteren könnte der derzeit in der Testphase befindliche elektronische Impfpass helfen. Für Letztere braucht es handfeste Argumente.

Beispiel Influenza

In der Saison 2018/2019 lag die Durchimpfungsrate laut Angaben des Österreichischen Verbandes der Impfstoffhersteller (ÖVIH) bei zehn Prozent der ÖsterreicherInnen von 16 bis 69 Jahren. Von den Personen zwischen 60 und 69 waren 20 Prozent gegen Grippe geimpft. Und das, obwohl es sich bei der Grippe um eine hoch ansteckende, potenziell gefährliche Viruserkrankung handelt. Sie kann selbst junge, gesunde Erwachsene für ein bis zwei Wochen ans Bett fesseln. Allerdings betreffen 60 Prozent aller grippebedingten Krankenhausaufenthalte und 90 Prozent der Todesfälle die über 65-Jährigen. Influenza kann chronische Erkrankungen akut verschlechtern und Komplikationen wie eine Lungen- oder Herzmuskelentzündung verursachen, deren Spätfolgen tödlich sein können. Nicht nur bringt eine geringe Durchimpfungsrate menschliches Leid mit sich, sondern sie hat auch negative Auswirkungen auf die Wirtschaft. Impfungen hingegen helfen beispielsweise bei der Kosteneinsparung im Gesundheitswesen durch weniger Erkrankungen, sie erhöhen die produktive Arbeitszeit berufstätiger Menschen und verhindern Ausfallszeiten für die Pflege kranker Kinder.

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