Autofreie Innenstadt
Offene Fragen zum City-Konzept

Wann kommt die "autofreie City" wirklich? In Sachen Verkehrsberuhigung gibt es noch viele Punkte zu klären. | Foto: Foto: ÖAMTC/Symbolbild
  • Wann kommt die "autofreie City" wirklich? In Sachen Verkehrsberuhigung gibt es noch viele Punkte zu klären.
  • Foto: Foto: ÖAMTC/Symbolbild
  • hochgeladen von Sophie Ruzicka

Trotz einer Lawine an Stellungnahmen soll die "autofreie City" bis zur Wahl in die Umsetzung gehen.

INNERE STADT. Das neue Verkehrskonzept für die Innere Stadt hat offensichtlich höhere Wellen geschlagen als anfangs erwartet. Man dürfte nicht mit dieser Flut an Stellungnahmen gerechnet haben. Zur Erinnerung: Allein die Wirtschaftskammer hat eine Stellungnahme mit mehr als 200 Seiten abgegeben.

Jetzt muss man sich erst einmal durch die Stellungnahmen arbeiten und eventuell Anpassungen vornehmen. Dass sich das Konzept verzögert, liegt aber nicht allein daran. Für City-Bezirksvorsteher Markus Figl (ÖVP) sind nämlich noch nicht alle Punkte geklärt, um das Konzept so absegnen zu können, wie es derzeit ist.

Parkplätze in Pufferzonen

Zum einen wäre da das erweiterte Kontingent an Anrainerparkplätzen. Der Finanzausschuss hat erst vergangene Woche die Mittel für die neuen Tafeln freigegeben, womit die Anrainerparkplätze wieder ihre Gültigkeit erlangen. Hierzu fordert Bezirkschef Figl aber das Versprechen der Vizebürgermeisterin Birgit Hebein (Grüne) ein, denn wenn die neuen Tafeln aufgestellt werden, soll es auch zehn Prozent mehr Anrainerparkplätze geben. Deren Anteil würde dann von 20 auf 30 Prozent der Parkfläche steigen.

"Die Anrainerparkplätze wären vor allem in der Glaciszone zwischen dem Ring und der Zweierlinie wichtig", heißt aus dem Büro des Bezirksvorstehers. Der Fokus solle auf dem Glacis liegen, da der Parkraum innerhalb des Rings durch das Fahrverbot ohnehin entlastet würde. Zum anderen besteht der Bezirk auf sogenannten "Bewohnerkontingenten", einer bestimmten Anzahl an Einfahrtserlaubnissen, die Bewohner der Inneren Stadt an ihre Angehörigen weitergeben können. "Dadurch soll beispielsweise die Unterstützung der Angehörigen sichergestellt werden", erklärt der Bezirk.

Zu guter Letzt möchte Bezirkschef Figl das Projekt laufend evaluieren: "Für uns wäre es vorstellbar, das Projekt nach einem halben und einem ganzen Jahr zu evaluieren." Das soll gewährleisten, dass man im Fall der Fälle auch nachjustieren und eventuell Einfahrtsverbote noch einmal kontrollieren und nachbessern könnte.

Aus dem Büro der Vizebürgermeisterin heißt es, dass man sich nun erst einmal alle Stellungnahmen ansehen müsse und das Feedback in das Konzept einpflegen wolle. Wie viele Stellungnahmen es genau seien, könne man jedoch nicht sagen. "Wir haben sehr bewusst eine umfangreiche Frist für die Einreichung der Stellungnahmen gewählt, sodass auch jeder Betroffene zu Wort kommt", heißt es aus Hebeins Büro.

Am Zeitplan soll sich aber nichts geändert haben. Nach wie vor will man das neue Verkehrskonzept für die Innere Stadt bereits vor der Wien-Wahl auf Schiene bringen. Dazu muss allerdings auch noch Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) sein Okay geben.

Anzeige
Die beiden Crazy Butcher Gründer Denis (l.) & Dejan (r.).
 | Foto: WKBG
3

WKBG Erfolgsstories
Crazy Butcher auf Wachstumskurs: Erfolgreiche Expansion von Wien nach Linz

Vom ersten eigenen Geschäft in Wien bis zur Expansion nach Linz. Crazy Butcher setzt seinen Wachstumskurs konsequent fort. Gemeinsam mit der Raiffeisenbank Mödling unterstützte die Wiener Kreditbürgschafts- und Beteiligungsbank AG (WKBG) den Aufbau des Unternehmens in Wien. Mit dem zusätzlichen Standort am Linzer Südbahnhofmarkt folgte der nächste wichtige Entwicklungsschritt. Weitere Expansionsvorhaben in Wien sind bereits geplant. Hinter Crazy Butcher stehen die Gründer Denis und Dejan, die...

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

UP TO DATE BLEIBEN


Hier gehts zu den aktuellen Nachrichten aus Wien

Breaking News als Push-Nachricht direkt aufs Handy

MeinBezirk auf Facebook

MeinBezirk auf Instagram

MeinBezirk auf Twitter

MeinBezirk auf WhatsApp

ePaper jetzt gleich digital durchblättern

Storys aus deinem Bezirk und coole Gewinnspiele im wöchentlichen MeinBezirk.at-Newsletter


Anzeige
Ihr habt eine Auszeit nötig? Dann haben wir ein ganz spezielles Gewinnspiel für euch. | Foto: Streamhouse
3

Streamhouse Gaming-Urlaub
2 x 1 Gaming-Wochenende in Bad Großpertholz für 5 Personen gewinnen!

Hin und wieder braucht es eine kleine Auszeit von der Arbeit, den Verpflichtungen und Familie, in der man sich mit seinen Freunden eine schöne Zeit macht. Mit unserem neuen Gewinnspiel geben wir euch die Möglichkeit endlich wieder einmal gemeinsam Spaß zu haben und bis tief in die Nacht zu zocken. Gemeinsam mit Streamhouse, Österreichs erstem Hotel für Gamer, verlosen wir 2 Gutscheine für eine unvergessliche Zeit mit Freunden und Freundinnen. Ausgestattet mit modernen Gaming-Bereichen,...

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.