Herbst
Das Freizeitticket wird teurer

Thomas Schroll, Vorsitzender des Freizeittickets, stellte die Entwicklung des Ganzjahrestickets vor.
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  • Thomas Schroll, Vorsitzender des Freizeittickets, stellte die Entwicklung des Ganzjahrestickets vor.
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Der Preis ist gestiegen: Heuer kostet das Freizeitticket im Vorverkauf 506 Euro für Erwachsene. 

TIROL. Vergangene Woche stellte Thomas Schroll, der Vorsitzende des Freizeittickets, das neue alte Ganzjahresticket vor. Im Vorverkauf kostet das Ticket heuer für einen Erwachsenen 506 Euro. Im Fall eines Familientickets kommen zum Erwachsenenpreis noch 73 Euro pro Kind, 232 Euro für Jugendliche oder 328 Euro für Studenten. Auch Invaliden- und Seniorenrabatte werden vom Freizeitticket angeboten. Insgesamt sind 32 Bergbahnen und Kleinlifte, 15 Freibäder und Seen, 5 Hallenbäder, 10 Eislaufplätze, 13 Museen und 29 Bonuspartner inkludiert. Seit vier Jahren ist eine Unfallversicherung für jeden Besitzer inkludiert. 
Im Jahr 2018/2019 wurden 60.000 Freizeittickets verkauft. Schroll betont: "Von Telfs bis Wattens kauft sich jeder 5. das Freizeitticket und auch im Sommer entwickelt sich die Nutzung sehr gut. Plus 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr." Mit einer solchen Entwicklung hätte Schroll zum Beginn des Ticketverkaufes im Jahr 2006/2007 nicht gerechnet. Trotz des guten Angebotes stößt vielen Nutzern der stetige Preisanstieg sauer auf. Schroll dazu: "Die Nutzung pro Karte geht immer weiter rauf, wir müssen dies den Freizeitbetrieben abgelten." Den Wunsch nach Ratenzahlung schlägt er auch heuer wieder aus: Der finanzielle und organisatorische Aufwand spreche nicht dafür.

Studie der Uni Ibk

Im Zuge der gut besuchten Pressekonferenz wurde auch eine Studie der Universität Innsbruck (von Martin Schnitzler und Maximilian Seidl vom Institut für Sportwissenschaft) vorgestellt. In der Querschnittstudie wurden 2.500 Personen befragt. "Jene, die ein Freizeitticket besitzen, behaupten in allen abgefragten Bereichen eine höhere Lebensqualität im Vergleich zu den Nichtnutzern zu haben", erklärt Martin Schnitzler, der die Studie erstellte. "Es ist kein eklatanter Unterschied, aber schaden tut es mal nicht." Beim Kauf des Freizeittickets sind vor allem die Bergbahnen und die Schwimmbäder ausschlaggebend. Die meisten von den Befragten sind Wiederkäufer, für viele bedeutet das Freizeitticket mehr Anreiz für die Erkundung der Region. Viele geben auch an, mehr mit ihren Bekannten und Freunden zu unternehmen. "Also hat es auch einen sozialen Effekt", wie Schnitzler analysiert. Besonders für Familien sei das Freizeitticket wichtig. Auch bei Schlechtwetter könne man so mit den Sprösslingen zumindest ein bisschen außer Haus gehen. Für die, die es nicht kaufen, steht vor allem im Vordergrund, dass sie das Angebot nicht interessiert. Sie würden es sich auch dann nicht holen, wenn das Ticket viel billiger wäre. Der Vorverkauf findet vom 1. bis 31. Oktober statt.

Autor:

Agnes Czingulszki (acz) aus Innsbruck

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