Downhill-Gate
Downhiller jetzt auch aus anderen Öffis verbannt

Die Downhill-Szene ist nun auch in den IVB-Wägen nicht mehr willkommen.
  • Die Downhill-Szene ist nun auch in den IVB-Wägen nicht mehr willkommen.
  • Foto: Innsbruck Tourismus
  • hochgeladen von Agnes Czingulszki (acz)

Das Drama rundum Innsbrucks Downhiller ist um eine Facette reicher geworden. Nachdem die Hungerburgbahn für Mai eine Sperre für alle Downhiller verhängt hatte, machen es ihr die IVB nach. Laut Angaben des Standards wurden die Bus- und Ttamfahrer angehalten, Downhiller nicht mehr mit den Öffis zu transportieren. Wer als Downhiller zu handhaben ist, wird vage skizziert: Wer mit Vollvisierhelm und einem Fahrrad mit Doppelbrückengabel einsteigen will, hat schlechte Karten.

"Sind täglich in Gesprächen" 

Noch vor einem Tag versicherte der Tourismusstadtrat der Stadt, Franz X. Gruber, dass man täglich im Gespräch mit IVB, Hungerburgbahnen und dem Tourismusverband sei, um sich noch im Juni auf eine Lösung – wenn auch nur Übergangsweise – für die Downhiller zu einigen. Angedacht ist sogar eine Möglichkeit in Kooperation mit privaten Anbietern. Auf einen grünen Zweig ist man bisher nicht gekommen.
Auch weitere Maßnahmen sollen zur Entspannung führen. Um die überlaufene Nordkette zu entlasten ist man bemüht den Biketourismus in den Süden – z.B. Mutters oder Axamer Lizum – zu lenken. Wie das interne Schreiben der IVB, das den FahrerInnen die Mitnahme der Downhiller verbietet, diese Bemühungen beeinflusst, wird sich demnächst herausstellen.

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