Frauenherzen schlagen anders!

Amüsiert: Margarethe Hochleitner mit Dieter zur Nedden
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(eg.) Diese Woche präsentierte uns Margarethe Hochleitner, Leiterin der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung, ein spärlich erforschtes Gebiet der Medizin - die Gender Medizin. Hier werden Geschlechterunterschiede, sowie Alter, Ethnie, Kultur, Migration, religiöse und sexuelle Orientierung, chronische Erkrankungen und Behinderungen in die medizinische Empfehlungen einbezogen. Dafür sind getrennte Empfehlungen in Prävention, Diagnose, Therapie und Rehabilitation notwendig. Dies wird am Beispiel von koronarer Herzkrankheit aufgezeigt, denn Frauen haben andere Symptome beim Herzinfarkt. "Bis dato wurden Männer als Prototyp für Arzneimittel herangezogen ohne Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu machen. Mein Schwerpunkt in diesem Semester liegt in der individualisierten Medizin. Daher freut es mich eine Spezialistin für unsere Vortragsreihe zu gewinnen.", so zur Nedden. Die Vortragende alarmierte, dass mehr Frauen an einem Herztod sterben, obwohl dieser in der Gesellschaft männlich besetzt ist. Dieser tolle Abend endete mit Präventionsvorschlägen in Bezug auf Herzkrankheiten (zum Thema).

Zum Thema:
Herzerkrankungen können bei Frauen und Männern unterschiedlich sein, was die Risiken, Symptome, Ursachen und Diagnose anbelangt. Die häufigsten Symptome eines Herzinfarkts bei Frauen und Männern sind Schmerzen, Druckgefühl und Unwohlsein im Brustbereich. Jedoch treten bei Frauen häufig zusätzlich noch andere Symptome auf. Unwohlsein im Bereich von Nacken, Kiefer, Schultern oberem Rücken oder Bauch; Atemnot; Schmerzen in einem oder beiden Armen; Übelkeit oder Erbrechen; Schwitzen; Benommenheit oder Schwindel und unerklärliche Müdigkeit. Seien Sie sich Ihrer Risikofaktoren bewusst! Treiben Sie regelmäßig Sport, ernähren Sie sich gesund, halten Sie ein gesundes Körpergewicht und rauchen Sie nicht! Es gibt verschiedene Methoden, um Herzprobleme zu diagnostizieren. Lassen Sie sich über Ihre Optionen informieren - schützen Sie sich vor einer verspäteten Diagnose! Die für Frauen und Männer am besten geeigneten Medikamente und Dosierungen können unterschiedlich sein. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt! Frauen und Männer profitieren von kardiologischen Interventionen, Operationen, Herzschrittmachern sowie Rehabilitationen.

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