Dreiheiligen
Heval hat einen Traum

Heval Özkan vor seiner Plansch Bar: Diesen Straßenzug könnte man seiner Meinung nach vom Verkehr beruhigen.
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Ein Gastronom will Dreiheiligen attraktivieren.

INNSBRUCK. Heval Özkan ist seit zirka zwei Jahren in der Jahnstraße mit seiner Plansch Bar. Er ist Gastronom durch und durch und hat heuer noch gar keinen Sommerurlaub gemacht, da er selbst hinter der Bar steht. Das benachbarte Zeughauskino hat ihm so viele Gäste gebracht wie sonst nie. "Einen Monat durcharbeiten", wie Özkan erzählt. Aber außerhalb dieses Monats könnte das Geschäft noch besser laufen, deshalb hat er sich eine Idee zurechtgelegt, die er der Verkehrsstadträtin Uschi Schwarzl vorgelegt hat.

Verkehrsberuhigung

"Man könnte die Jahnstraße durch Verkehrsberuhigung aufwerten und einen größeren Platz, wie zum Beispiel beim Wiltener Platzl, errichten. Klar, auch ich hätte was davon", meint Özkan, "aber es könnten auch mehr Bänke und eine konsumfreie Zone errichtet werden." Der Spielplatz – eigentlich eine Art größere Verkehrsinsel – ist mit einem Holzzaun und Gebüsch umschlungen, einen Eingang gibt es nur an den zwei länglichen Enden. Wer sich von der Plansch Bar aus in den Park setzen will, muss im Grunde "rundherum" gehen. Özkan schwebt eine Attraktivierung Dreiheiligens vor: Er könnte sich Weinfest, Christkindlmärkte und eine konsumfreie Zone, nach dem Beispiel Waltherpark, vorstellen. In den Nebenstraßen gäbe es ja auch Betriebe: In den Bögen etwa oder in der Dreiheiligenstraße – in Letzterer gehen allerdings die Restaurants – meist arabische – immer wieder Konkurs.

Stadtentwicklung im Fokus

Die Idee kennt Verkehrsstadträtin Uschi Schwarzl schon, allerdings gibt ihr Büro zu bedenken, dass so eine Beruhigung auf Grund der Stadtentwicklung kaum möglich ist. In den nächsten Jahren soll ja das Areal hinter dem Zeughaus für sozialen Wohnbau erschlossen werden: Zahlreiche neue Wohnungen entstehen und auch die Straßen werden durch Zufahrtsmöglichkeiten mehr belastet. In diesem Areal ist außerdem der Ausbau großzügiger Grünflächen geplant, daher ist in der Jahnstraße eine derartige Attraktivierung nicht geplant. "Was Özkan tun könnte", so aus dem Büro der Verkehrsstadträtin, "ist es, auch auf der anderen Straßenseite einen Gastgarten zu beantragen. Dann könnte man schauen, ob man den Zaun abbauen kann und den Park öffnen", sonst handele es sich um ein Einzelinteresse und habe daher keine Dringlichkeit. Wirtschaftsstadträtin Christine Oppitz-Plörer wollte den Ausbau des Wirtschaftsstandortes in einem ausführlichen Gespräch erörtern und gab daher dazu keine Stellungnahme ab.

Autor:

Agnes Czingulszki (acz) aus Innsbruck

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