Gemeinsam für die Sicherheit
Innsbrucker Feuerwehren tauschen ihre Fahrzeuge
- Neues altes Einsatzfahrzeug: Das Tanklöschfahrzeug der 2. Gruppe der Berufsfeuerwehr wurde an die Freiwillige Feuerwehr Hötting übergeben. Im Bild: Bürgermeister Johannes Anzengruber (3. v. l.), Branddirektor Helmut Hager (2. v. l.), Offizier Manuel Schieferle (l.) und Bezirks-Feuerwehrkommandant OBR Gerhard Mayregger (3. v. r.) übergeben ein Tanklöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr Innsbruck an die Freiwillige Feuerwehr Hötting. © M. Freinhofer
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Die Berufsfeuerwehr sorgt mit einem klugen Fahrzeugplan dafür, dass alle Innsbrucker Feuerwehren gut ausgerüstet sind. Dabei werden ältere Fahrzeuge an andere Einheiten weitergegeben und teilweise werden damit auch Feuerwehren im Ausland unterstützt.
INNSBRUCK. In Innsbruck sorgen die Berufsfeuerwehr, die Betriebsfeuerwehren des Flughafens und der Justizanstalt sowie zehn Freiwillige Feuerwehren für Sicherheit. Um die Feuerwehrgemeinschaft zu unterstützen, hat die Berufsfeuerwehr ein durchdachtes Fahrzeugkonzept entwickelt, mit dem der Fuhrpark der Feuerwehren schrittweise erneuert und optimiert werden soll. Dazu gehört die Einführung einheitlicher Fahrzeugmodelle und ein System, bei dem ältere Fahrzeuge gezielt an andere Einheiten weitergegeben werden. Es wird das Ziel verfolgt, die Fahrzeuge länger zu nutzen und sicherzustellen, dass alle Einheiten mit modernen und einsatzbereiten Fahrzeugen ausgestattet sind.
Fahrzeuge werden getauscht
Ein aktuelles Beispiel für das erfolgreiche Rotationssystem ist die Übergabe des alten Tanklöschfahrzeugs der zweiten Gruppe der Berufsfeuerwehr an die Freiwillige Feuerwehr Hötting. Dieses Fahrzeug ersetzte dort ein in die Jahre gekommenes Modell, das an die Betriebsfeuerwehr der Justizanstalt weitergegeben wurde.
„Diese logistische Optimierung sorgt dafür, dass die Fahrzeuge weiterhin verlässlich in Einsatz bleiben und jede Einheit leistungsfähig ausgestattet ist. Das Fahrzeugkonzept der Berufsfeuerwehr ist ein Paradebeispiel für Nachhaltigkeit und kluge Ressourcenplanung. So können wir die Einsatzbereitschaft unserer Innsbrucker Feuerwehren langfristig sichern“, erklärt der für Feuerwehragenden zuständige Bürgermeister Johannes Anzengruber.
- Feuerwehrmänner der Betriebsfeuerwehr der Justizanstalt, Christian Sermonet (2. v. r.) und Bernhard Grausam (5. v. r.), sowie Reinhard Potocnik, Leiter der Justizanstalt (4. v. r.), nehmen das Tanklöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Hötting entgegen.
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Die feierliche Übergabe
...erfolgte im Beisein von Bürgermeister Johannes Anzengruber, Bezirks-Feuerwehrkommandant Gerhard Mayregger, Branddirektor Helmut Hager, Offizier Manuel Schieferle (Berufsfeuerwehr Innsbruck), Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Hötting, Vertretern der Stadt Satu Mare sowie dem Koordinator Peter Logar. Letzterer engagiert sich seit Jahren für Hilfsprojekte in Rumänien. „Es macht einfach Sinn, dass ein Fahrzeug, das uns in Innsbruck bereits jahrelang treuen Dienst geleistet hat, in Rumänien weiter eingesetzt werden kann“, freut sich Bürgermeister Anzengruber über dieses Fahrzeug-Recycling“, betont Bürgermeister Anzengruber.
- Feierliche Übergabe: Bürgermeister Johannes Anzengruber (5. v. l.) überreicht die Schenkungsurkunde an Csaba Pataki, Vorsitzender des Kreisrats von Satu Mare (4. v. l.). Das Fahrzeug wird künftig von der Bergrettung in Satu Mare genutzt.
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Hilfe über die Grenzen hinaus
Die Innsbrucker Feuerwehren zeigen ihre Stärke weit über die Stadtgrenzen hinaus. Ein bewährter Mitsubishi L200 Pick-up der Freiwilligen Feuerwehr Hötting wurde an die Bergrettung in Satu Mare, Rumänien, übergeben. Dort wird das Fahrzeug künftig bei verschiedenen Einsätzen in der Region genutzt.
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