Laserblick in der Angerzellgasse
Kinder nehmen Autofahrer ins Visier
- Die Kinder der VS Angerzellgasse hatten Spaß mit dem Radarmessgerät.
- Foto: ©Nils Lang
- hochgeladen von Lucia Königer
In der Innsbrucker Angerzellgasse stand während der Europäischen Mobilitätswoche die Sicherheit der jüngsten Verkehrsteilnehmer im Mittelpunkt. Schülerinnen und Schüler der Volksschule erlebten hautnah, wie wichtig Rücksicht und umsichtiges Verhalten im Straßenverkehr sind.
INNSBRUCK. Unter dem Motto #MeterMachen nahm Tirol auch heuer wieder an der Europäischen Mobilitätswoche teil. Landesweit fanden über 350 Aktionen statt – von Radparaden über Mobilitätsfeste bis hin zu Pop-up-Begegnungszonen. Ziel war es, nachhaltige Fortbewegung in den Vordergrund zu rücken und insbesondere Kinder für klimafreundliche Alternativen zu sensibilisieren.
Schülerinnen und Schüler der Volksschule Angerzellgasse aktiv dabei
Ein besonderes Highlight spielte sich in der Angerzellgasse in Innsbruck ab. Dort führten die Schülerinnen und Schüler der Volksschule gemeinsam mit der Stadtpolizei eine besondere Aktion durch: Mit Laserpistolen durften sie selbst überprüfen, wie schnell Autofahrende im unmittelbaren Schulumfeld unterwegs waren. Anstatt Strafzettel gab es anschließend Äpfel für angemessenes Tempo – und Zitronen für all jene, die zu schnell waren.
- Schulkinder der VS Angerzellgasse machen erste Erfahrungen mit Fahrzeuggeschwindigkeiten rund um die Schule.
- Foto: Nils Lang
- hochgeladen von Lucia Königer
Die Kinder lernten dabei, welche Gefahren von unterschiedlichen Geschwindigkeiten ausgehen können. Gleichzeitig wurden die Autofahrerinnen und Autofahrer spielerisch für das Thema Verkehrssicherheit sensibilisiert.
- Wer sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung hielt, bekam wie der Herr am Foto einen Apfel. Wer von den Kindern zu schnell gemessen wurde, musste sich mit einer Zitrone begnügen.
- Foto: ©Nils Lang
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EU-Vertreter gratulierte zum Workshop-Erfolg
Im Rahmen eines Klimabündnis-Workshops, der parallel stattfand, erfuhren die Kinder außerdem, wie sie öffentliche Verkehrsmittel selbstständig nutzen können. Auch EU-Kommissar Apostolos Tzitzikostas war vor Ort und gratulierte persönlich zur erfolgreichen Teilnahme.
Mehr Sicherheit für den Schulweg gefordert
Immer wieder wurde in der Mobilitätswoche betont, dass sichere Schulwege für Kinder keine Ausnahme, sondern selbstverständlich sein sollten. Vertreter des Klimabündnis Tirol erinnerten daran, dass Radfahren nicht nur das Klima schützt, sondern auch die Aufmerksamkeit im Unterricht steigert und das direkte Schulumfeld vom Autoverkehr entlastet.
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