Komet Catalina am Nachthimmel über Österreich

Komet Ison

Catalina wurde erstmals 2013 auf seinem Weg zur Sonne entdeckt, letztes Jahr erreichte er dann den sonnennächsten Punkt. In der Nacht auf den 17. Jänner kommt er der Erde am nächsten. Allerdings ist er von uns immer noch rund 108 Millionen Kilometer weit weg.

Sichtung mit freiem Auge

Die Sichtung von Catalina ist unter guten Sichtbedingungen, ausserhalb der Städte und den vielen Lichtern, mit freiem Auge möglich. Allerdings wird man den Kometen nur als nebeligen Flecken erkennen können.

Flugbahn von Catalina

Der Komet Catalina startet zu Beginn der Nacht, am Ende der Abenddämmerung, im Norden, um Mitternacht steht er in ordöstlicher Richtung ungefähr 45° über dem Horizont. Am Morgen sieht man den Kometen am Zenit, also fast senkrecht über dem Beobachter am Himmel.

Eisige Beobachtung

Entlang der Alpennordseite halten sich hingegen oft dichte Wolken und hier schneit es häufig, daher wird man viel Glück brauchen, um den Kometen sehen zu können. Aber wer sein Glück dennoch versuchen will, sollte sich warm anziehen. Die Nächte sind sehr kalt, die Tiefstwerte liegen beispielsweise Montagnacht nur zwischen -20 und -7 Grad.

Nächster Komet 2018

Wer heuer den Kometen verpasst, braucht nicht verzagen. 2018 um Weihnachten herum wird der nächste Komet, den man mit freiem Auge sehen kann, über Mitteleuropa vorbeiziehen. Da Kometen aber oft erst einige Monate vor ihrer Erdnähe entdeckt werden, sind auch zuvor Überraschungen nicht auszuschließen.

Was ist Komet?

Ein Komet ist ein Himmelskörper, der selten größer als wenige Kilometer im Durchmesser misst. Er besteht meist aus Eis, Staub und lockerem Gestein. Nähert er sich auf seiner Bahn der Sonne, kommt es durch den Sonnenwind zur Freisetzung von Gas und Staub. Es entsteht dadurch eine nebelartige Hülle (Koma), die bis zu drei Millionen Kilometer betragen kann. Kommt der Komet der Sonne noch näher drückt der Sonnenwind Gas und Staub aus der Koma raus und es entsteht der typische Kometenschweif, der bis zu 100 Millionen Kilometer lang sein kann.

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Bezirksblätter Tirol aus Innsbruck

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