Spatenstich für neues Rotkreuz-Zentrum
Langersehntes Gebäude steht in den Startlöchern
- Spatenstich fürs neue Rotkreuz Zentrum Innsbruck mit
(v.li.n.re.) BM Johannes Anzengruber, LRin Cornelia Hagele, RKI-GF Alexandra Tanda, RKI-Obmann Rupert Stöckl, LRin Eva Pawlata, VizeBM Georg Willi. - Foto: Bernhard Stolz / RKI
- hochgeladen von Marlene Huber
Am 28. April 2025 fiel der Startschuss für das neue Rotkreuz-Zentrum am Sillufer. Nach Jahren der Planung entsteht dort ein nachhaltiger Arbeitsplatz für rund 900 Mitarbeitende und eine wichtige soziale Anlaufstelle für die Innsbrucker Bevölkerung. Die Fertigstellung ist für Sommer 2027 geplant.
INNSBRUCK. Am 28.04.2025 war es endlich soweit. Der langersehnte Spatenstich des neuen Rotkreuz-Zentrums am Sillufer 3 in Innsbruck stellt den Neubau in Aussicht. Rupert Stöckl, Obmann Rotes Kreuz Innsbruck, verkündete dazu:
"Wir haben viele Jahre auf diesen Neubau hingearbeitet."
Nachdem die Projektsteuerung und der ursprüngliche Generalunternehmer im September 2024 in Insolvenz gingen, verzögerte sich das Projekt. Dabei ist ein neues Rotkreuz-Zentrum dringend notwendig. Der Altbau wurde bereits im März 2024 abgerissen.
Das alte Gebäude
Das alte Rotkreuz Zentrum Innsbruck stammte noch aus den 1960er Jahren. Der Zustand des Gebäudes galt als marode und baufällig. Es stieß an seine Kapazitäts- und Funktionsgrenzen, wodurch es nicht mehr den zeitgemäßen Anforderungen einer Blaulicht-Zentrale entsprach. Im März 2024 ging es dem Gebäude schließlich an den Kragen. Der Abriss begann. Schon im Herbst und Winter 2023 wurden deshalb alle Bereiche auf verschiedenste Ausweichsstandorte umgesiedelt.
- Das alte Gebäude beim Abriss
- Foto: Bernhard Stolz
- hochgeladen von Lisa Kropiunig
Moderner Arbeitsplatz und soziale Anlaufstelle
An derselben Stelle, wo sich letztes Jahr noch der alte Komplex befand, ist momentan noch eine Baugrube. Allerdings macht das Projekt Fortschritte. Am Montag, dem 28. April, fand dort der offizielle Spatenstich für das neue Rotkreuz-Zentrum statt. Die Fertigstellung soll im Sommer 2027 erfolgen. Rotes Kreuz Innsbruck-Geschäftsführerin Alexandra Tanda kommentiert zum Bau:
"Der Gebäudekomplex wird in der Gestaltung und im Betrieb nachhaltig sein und ein moderner Arbeitsplatz für unsere Mitarbeiter:innen sowie eine wichtige soziale Anlaufstelle für die Bevölkerung im Einzugsgebiet von Innsbruck werden."
- Baugrube des neuen Rotkreuz-Zentrums Innsbruck.
- Foto: Huber
- hochgeladen von Marlene Huber
Geplant ist, einen Gebäudekomplex zu schaffen, der eine moderne Arbeitsumgebung für rund 900 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende bietet. Zudem soll das Zentrum einen Nutzen als soziale Einrichtung für die Bevölkerung haben. So wurde, laut Bürgermeister Johannes Anzengruber, "auch die Schaffung von Seniorenwohnungen mitberücksichtigt".
Anzengruber sieht in dem Komplex außerdem Potenzial für die Koordination möglicher Krisenszenarien in der Zukunft:
"Mit dem Neubau ergeben sich wichtige Synergieeffekte für die Einsatzkräfte – die unmittelbare Nähe von Rettung, Feuerwehr und Leitstelle Tirol sind ein immenser Vorteil. Einsätze können parallel und koordiniert abgewickelt werden. Ehrenamt und Berufseinsatzkräfte verschränken sich noch besser. Für Krisenszenarien wie Blackouts sind solche kurzen Wege und Kommunikationsläufe von unschätzbarem Wert."
Projektentwicklung und Planung
Den Auftakt zur Planung bildete der Architekturwettbewerb im Juni 2022. Die Architekten Gilbert Sommer und Volker Flamm setzten sicht gegen zehn weitere teilnehmende Büros durch. Auf der 4.295 m² großen Grundstücksfläche planten Sommer und Flamm rund 22.650 m² Bruttogrundfläche, davon 17.700 m² Nutzfläche. Das Gebäude beinhaltet 45 Wohungnen sowie 155 Tiefgaragenplätze.
- So wird die neue Zentrale in Innsbruck aussehen.
- Foto: Arch. Sommer Flamm Lichtbild(werk) lt. § 3 UrhG und § 73 UrhG
- hochgeladen von Lisa Kropiunig
Insgesamt belaufen sich die geplanten Baukosten auf 26.336 Mio. €, die Gesamtinvestition auf rund 30 Mio. € netto. Zwei Drittel der Summe stellt das Rote Kreuz Innsbruck. Das verbleibende Drittel wird gemeinsam von der Stadt Innsbruck und dem Land Tirol zur Verfügung gestellt.
Mehr zum Thema:
Link einfügen
Video einbetten
Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.
Karte einbetten
Social-Media Link einfügen
Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.
Code einbetten
Beitrag oder Bildergalerie einbetten
Foto des Tages einbetten
Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten
Du möchtest selbst beitragen?
Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.