Hungerburg
Neues Naturgrab bei der Theresienkirche fertiggestellt
- Das Naturgrab bei der Theresienkirche ist die jüngste naturnahe Bestattungsmöglichkeit im Innsbrucker Stadtgebiet.
- Foto: © Stadt Innsbruck/F.Bär
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Mit dem neuen Naturgrab bei der Theresienkirche erweitert Innsbruck sein Angebot an naturnahen Bestattungsformen. Die Anlage wurde gemeinsam mit dem Kirchenvorplatz neu gestaltet und bietet künftig Raum für Urnenbeisetzungen in natürlicher Umgebung.
INNSBRUCK. Vor der Theresienkirche auf der Hungerburg ist das neue Naturgrab fertiggestellt. Nach rund drei Monaten Bauzeit wurde die naturnahe Begräbnisstätte gemeinsam mit dem neu gestalteten Kirchenvorplatz abgeschlossen. Die Stadt Innsbruck reagiert damit auf die wachsende Nachfrage nach alternativen Formen der Bestattung.
Bereits im vergangenen Jahr berichtete MeinBezirk über den Wandel der Innsbrucker Bestattungskultur und die zunehmende Bedeutung naturnaher Grabformen. Mit dem Naturgrab auf der Hungerburg steht nun die dritte dieser Art im Stadtgebiet zur Verfügung.
Abschied inmitten einer Wiese
Das Naturgrab befindet sich südwestlich der Theresienkirche in einer naturnah gestalteten Wiese. Dort werden künftig biologisch abbaubare Urnen beigesetzt, deren Material sich im Boden zersetzt. Die Namen der Verstorbenen werden auf einer Gedenktafel beim Kircheneingang angeführt.
- Das Naturgrab bietet nun eine idyllische letzte Ruhestätte auf der Hungerburg.
- Foto: © Stadt Innsbruck/F.Bär
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Zum Projekt gehört auch die Neugestaltung des rund 620 Quadratmeter großen Kirchenvorplatzes. Neue Wege, Pflanzflächen und Sitzgelegenheiten schaffen einen ruhigen Aufenthaltsbereich. Ein Altarstein aus Höttinger Brekzie dient als Ort für Verabschiedungen im Rahmen von Urnenbeisetzungen.
- An der Säule neben dem Kircheneingang befindet sich eine Gedenktafel, auf der die Namen der Beigesetzten zu finden sein werden.
- Foto: © Stadt Innsbruck/F.Bär
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Angebot wird erweitert
Mit dem neuen Naturgrab ergänzt Innsbruck die bereits bestehenden naturnahen Bestattungsformen am Pradler Friedhof. Dort gibt es sowohl den Garten des Friedens mit anonymen Urnenbeisetzungen als auch das Baumgrab, bei dem die Namen der Verstorbenen auf Stelen angebracht werden. Das neue Angebot auf der Hungerburg schafft nun auch im Norden der Stadt eine Möglichkeit für eine naturnahe letzte Ruhestätte.
- Neben der Kirche wurden zwei neue Holzbänke aufgestellt, die zum ruhigen Rückzug einladen. Zwischen den Sitzbänken befindet sich ein Altarstein aus Höttinger Brekzie.
- Foto: © Stadt Innsbruck/F.Bär
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Die Umgestaltung des Vorplatzes und die Errichtung des Naturgrabs kosteten rund 100.000 Euro und wurden von der Stadt Innsbruck finanziert. Die Planungen erfolgten in Zusammenarbeit mit der Diözese Innsbruck und dem Bundesdenkmalamt.
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