Junge Talstation
Plateau über Stadtbibliothek wird zum Kulturort
- Am Freitag, 28. August, und am Freitag, 18. September, wird das Plateau über der Stadtbibliothek erstmals öffentlich genutzt.
- Foto: Junge Talstation
- hochgeladen von Lucia Königer
Was bisher kaum genutzt wurde, soll für zwei Abende zum Treffpunkt werden: Der Verein Junge Talstation veranstaltet Ende August und im September Open-Air-Abende mit Musik, DJs und Bar über der Innsbrucker Stadtbibliothek.
INNSBRUCK. Am Freitag, 28. August, und am Freitag, 18. September, wird das Plateau über der Stadtbibliothek erstmals öffentlich genutzt. Von 16 bis 21 Uhr gibt es dort bei freiem Eintritt Musik, Sitzgelegenheiten und eine Bar. Bei schlechtem Wetter wird das Programm in den Veranstaltungssaal der Stadtbibliothek verlegt.
Zum Auftakt am 28. August stehen unter anderem die Innsbrucker Band Janka und die Wiener Formation lil pando auf dem Programm. Dazu kommen DJ-Sets. Beim zweiten Termin am 18. September treten mit Honey Drop und Dunes on The Moon ebenfalls zwei Innsbrucker Bands auf. Für den musikalischen Abschluss sorgt DJ deedanji.
Aus der Suche nach einem Veranstaltungsort
Entstanden ist die Idee eher zufällig. Der Verein Junge Talstation war ursprünglich auf der Suche nach einem leistbaren Ort für sein jährliches Vereinsfest. Weil geeignete Veranstaltungsflächen in Innsbruck knapp sind, wandte sich der Verein mit der Frage an die Stadt, ob der Rohbau über der Stadtbibliothek oder das dazugehörige Plateau genutzt werden könnte.
- Gemeinsam mit dem Kulturamt, der Stadtbibliothek und der PEMA Holding wurden die Voraussetzungen für die beiden Veranstaltungen geschaffen.
- Foto: IKM/Freinhofer
- hochgeladen von Agnes Czingulszki (acz)
Der Rohbau selbst schied aus baurechtlichen Gründen aus. Für das Plateau konnte hingegen eine Lösung gefunden werden. Gemeinsam mit dem Kulturamt, der Stadtbibliothek und der PEMA Holding wurden die Voraussetzungen für die beiden Veranstaltungen geschaffen.
Testlauf für weitere Veranstaltungen
Für den Verein soll es nicht bei zwei Sommerabenden bleiben. Die Veranstaltungen verstehen sich auch als Versuch, eine bislang wenig genutzte Fläche für Kultur und Begegnung zu öffnen. Wenn sich das Konzept bewährt, könnte das Plateau künftig möglicherweise auch für andere Veranstaltungen und Initiativen interessant sein.
Damit steht auch eine grundsätzliche Frage im Raum: Wie lassen sich ungenutzte Flächen in der Stadt für neue Zwecke einsetzen? Die beiden Abende sollen dafür erste Erfahrungen liefern.
Talstation bleibt das Hauptprojekt
Die Junge Talstation nutzt die beiden Termine außerdem, um auf ihr eigentliches Kernprojekt hinzuweisen. Die ehemalige Hungerburgbahn-Talstation am Rennweg soll zu einem dauerhaften Vereins- und Kulturzentrum umgebaut werden. Die Eröffnung ist laut bisherigen Angaben der Stadt für einen Zeitpunkt rund um den Sommer 2027 vorgesehen.
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