Rad WM sorgt für gute Buchungslage und nachhaltige Impulse im Großraum Innsbruck

Das Fahrerfeld am Olympia Climb. | Foto: EXPA/ Reinhard Eisenbauer
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TV Bilder aus Innsbruck-Tirol erreichen 150 Länder

Für die Regionen Hall-Wattens, Kufstein und Innsbruck steht neben der guten Auslastung Ende September die Steigerung der Bekanntheit im Zentrum der Aufmerksamkeit. Karin Seiler-Lall, Direktorin von Innsbruck Tourismus, zeigt sich vom nachhaltigen Effekt überzeugt: „Wir nutzen die WM, um Innsbrucks Profil als alpin urbane Sportstadt der Alpen weiter zu schärfen. Die TV-Bilder werden in rund 150 Ländern empfangen. Aktuelle Studien belegen, dass der Großteil der Fernsehzuschauer von Radsportveranstaltungen hauptsächlich wegen der schönen Landschaftsbilder einschalten. So sitzen bei der Tour de France beispielsweise 61% der Zuseher wegen der tollen Landschaftsaufnahmen vor den TV-Geräten.“ Diese Einschätzung unterstützt auch Martin Friede, Geschäftsführer des TVB Hall-Wattens: „Die Region Hall-Wattens rückt mit ihren Attraktionen wie den Swarovski Kristallwelten, der beeindruckenden Altstadt von Hall in Tirol oder der landschaftlichen Schönheit des Naturparks Karwendel in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Schon jetzt spüren wir eine sehr hohe Nachfrage und verzeichnen eine ausgezeichnete Buchungslage für September. Die Mannschaften aus den Niederlanden, Portugal, Australien und Neuseeland beziehen während der WM in unserer Region Quartier.“

Eine vom Wirtschaftsprüfungsinstitut Ernst & Young durchgeführte Studie errechnete für die letztjährige Straßenrad WM im norwegischen Bergen eine Wertschöpfung von über 25 Millionen Euro. Vor dem Hintergrund der Prognosen der Tourismuspartner ist davon auszugehen, dass dieser Wert in Tirol jedenfalls erreicht, wenn nicht gar übertroffen wird.

Freizeit-Infrastruktur wird ausgebaut

Die Rad WM ist ein Schrittmacher für die Umsetzung wichtiger Infrastrukturprojekte im gesamten Land Tirol. 80 km Radwege wurden von den Gemeinden und Tourismusverbänden mit Unterstützung des Landes bereits saniert, neu angelegt bzw. sind in Bau – weitere 155 km befinden sich in Planung. Auch an einer einheitlichen Beschilderung etwa des Inntalradweges wird gearbeitet. 12 Millionen Euro wurden bereits in die Radinfrastruktur investiert. Aktuelle Projekte im Großraum Innsbruck sind die stetige Verbesserung des Inntal-Radweges oder der Stubaitalweg. Mit über 1.000 km Radwanderwegen, 5.600 km Mountainbike-Routen und bald 230 km Singletrails verfügt Tirol über ein breites Angebot für Radsportbegeisterte. Die Bezirke Innsbruck und Innsbruck Land verfügen über rund 900 km Mountainbike-Strecken, 80 Kilometer Radwanderwege und 35 km Singletrails. Eine besondere Erfolgsgeschichte sind auch die Bikeparks, die in vielen Regionen Tirols entstanden sind und für Impulse und zusätzliche Wertschöpfung sorgen, wie beispielsweise auch der Bikepark Innsbruck. Mit der neuen Plattform radrouting.tirol wird auch die Tourenplanung für Radfahrer deutlich vereinfacht und das umfangreiche Wege- und Trailnetz besser erlebbar gemacht.

Radbegeisterte trainieren bereits online in Innsbruck/Tirol

Bereits vor der WM werden Radsportler aus aller Welt – zumindest virtuell – den Olympia-Rundkurs in Innsbruck, den herausfordernden Schlussabschnitt aller Straßenrennen, befahren können. Zwift, einer der weltweit führenden Anbieter für Online-VR-Trainingssoftware und Kooperationspartner der WM, erstellt derzeit eine virtuelle Tiroler Landschaft. Damit werden ab dem Spätsommer Fahrer online am Olympia-Rundkurs trainieren. „Wer virtuell geradelt ist, will die schöne Landschaft irgendwann dann eventuell auch einmal ‚live‘ erleben“, betont Esther Wilhelm, Kommunikationsdirektorin der UCI Straßenrad WM. Auf den rund 24 Kilometern des Olympia Rundkurses passieren nicht nur die Elitefahrer während der WM so manches Innsbrucker Highlight, wie die Triumphpforte, das Goldene Dachl oder Schloss Ambras, auch in der Anwendung werden diese Attraktionspunkte zu sehen sein.

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