06.09.2014, 08:24 Uhr

Herbstwallfahrt der Pfarre Amras.

Wir laden herzlich ein zu unserer Wallfahrt am 4. Oktober 2014 zur Wallfahrtskirche "Maria Kirchental" und Ausflug nach Reith im Winkel.
Abfahrt 7'30 Uhr beim Hotel Kapeller. 10'00 Uhr Ankunft in Maria Kirchental.
11'30 Uhr Hl.Messe mit Pfarrer Patrick, Orgel Prof. Anton Pressl.
12'30 Uhr Mittagessen im Gasthof Maria Kirchental,
14'30 Uhr Abfahrt über Inzell - Reith im Winkel.
za. 17'00 Uhr Rückfahrt über Kufstein-Innsbruck-Amras.
Anmeldung: Pfarramt Amras. Tel. 0512/348222

Gnadenbild
Andachtsbild um 1860

Gnadenbild ist eine gekrönte sitzende Holzstatue der hl. Maria, die mit der Linken ein Zepter hält, mit der Rechten den sitzenden Jesusknaben mit einem Vögelchen:[7] Ein Stieglitz hat sich auf der Linken des Jesuskindes niedergelassen, mit dem Zeigefinger der rechten Hand deutet es auf denselben, als wolle es auf ein Vorwissen über seine Passion hinweisen. Der Stieglitz bzw. Distelfink gilt hier vor allem als Symbol des Opfertodes Jesu - und der dadurch geretteten Seele, seine roten Kopffedern als Verweis auf das vergossene Blut Christi.[8] Das Gnadenbild wurde vermutlich nach 1400 von einem unbekannten Künstler der Spätgotik für die Pfarrkirche von St. Martin geschaffen. Bei der Barockisierung dieser wurde die Statue aus der Kirche entfernt, worauf ein Bauer namens Rupert Schmuck die Statue im Jahr 1689 in das abgelegene Hochtal brachte. Er gab ihm einen Platz in einer Waldkapelle, zu der sehr bald und spontan eine Wallfahrt einsetzte. Auf den Köpfen tragen Maria und Jesus jeweils eine vergoldete Krone: diese hat angeblich der Salzburger Erzbischof am 13. Oktober 1691 eigenhändig auf deren Häupter gesetzt.[9]

Beeindruckt von den vielen Gebetserhörungen, die zu dieser Zeit bereits von einer großen Zahl von Votivtafeln bezeugt wurden, entschloss sich der damalige Fürsterzbischof Johann Graf von Thun eine Wallfahrtskirche zu bauen. Die Planung der Kirche übertrug er dem kaiserlichen Hofarchitekten Fischer von Erlach. Unter der Leitung des Baumeisters Stefan Millinger, geboren in St. Martin, haben einheimische Handwerker und Hilfskräfte in nur sieben Jahren, von 1694 bis 1701, den „Pinzgauer Dom“ fertiggestellt.
Orgel
2
Diesen Mitgliedern gefällt das:
1 Kommentarausblenden
26.069
Gertraud Hölzl aus Flachgau | 11.09.2014 | 18:05   Melden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.