09.01.2018, 13:18 Uhr

Liste Fritz: "Grundmandat ist realistisch"

Thomas Mayer (im Bild mit Andrea Haselwanter-Schneider) führt die Liste Fritz bei der Landtagswahl in Innsbruck an.

Thomas Mayer, ehemaliger Sprecher der Bürgerinitiative Sieglanger, tritt für die Liste Fritz an.

Thomas Mayer wird Spitzenkandidat in Innsbruck. Der 47-Jährige steigt für die Liste Fritz in den politischen Ring. Regionale Bekanntheit erreichte Mayer als Sprecher der Bürgerinitiative Sieglanger, welche sich ab Herbst 2016 erfolgreich gegen ein weiteres großes Flüchtlingslager im Stadtteil zur Wehr setzte. Später war Mayer Vorstandsmitglied der Plattform Bürgerinitiativen, der er jedoch vor einigen Monaten den Rücken kehrte. "Für mich war es an der Zeit, den nächsten Schritt zu gehen", erläutert Mayer den Grund für sein politisches Engagement. Angebote habe er von mehreren Seiten erhalten. "Bei der Liste Fritz haben mich die Leute, das Programm und deren Unabhängigkeit überzeugt", so Mayer.


Antreten bei GR-Wahl "offen"

Sein Ziel sei es, ein Grundmandat in Innsbruck zu schaffen. Sollte dies gelingen, wäre er auch bereit, als Spitzenkandidat der Liste Fritz in die Gemeinderatswahl zu ziehen. Ob die kleinste Landtagsfraktion jedoch in der Landeshauptstadt antreten wird, sei derzeit noch offen. "Wir planen anzutreten. Allerdings fällt die endgültige Entscheidung erst, nachdem wir das Innsbrucker Ergebnis bei der Landtagswahl analysiert haben", betont Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider. Sie hofft, in Innsbruck besonders vom konsequenten Anti-Olympia-Kurs profitieren zu können, den ihre Liste im Vorfeld der Volksabstimmung vertreten hat. "Wir wollen für jene 67 Prozent, die sich gegen Olympia ausgesprochen haben, eine Alternative sein", argumentiert Haselwanter-Schneider.
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Walter Gruber aus Westliches Mittelgebirge | 11.01.2018 | 18:32   Melden
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