26.06.2017, 09:24 Uhr

Weniger Schadstoffe in der Tiroler Luft

Rollende Landstraße war in Tirol im Mai 2017 zu 95 Prozent ausgelastet (Foto: ÖBB)

Mit zahlreichen Maßnahmen soll die Luftqualität in Tirol weiter verbessert werden.

TIROL. Immer wieder wird Kritik an den Verkehrsmaßnahmen zur Verbesserung der Tiroler Luft laut. Zuletzt meinte das Transitforum, die Belastungen würden nicht geringer werden. Gebi Mair weißt hingegen auf die Ergebnisse der Messstellen hin.

Verkehrszahlen steigen, Luftwerte werden besser

In Tirol sind die Verkehrszahlen weiter gestiegen, allerdings zeigen die autobahnnahen Messstellen deutlich bessere Luft, so Gebi Mair. An der Autobahnmessstelle in Vomp ist die durchschnittliche Jahresbelastung mit Stickstoffdioxid von 2006 (76 Mykrogramm/Kubikmeter) über 2011 (66 mg/m3) auf 2016 (54 mg/m3) etwa um 29% gesunken.

Maßnahmen in Tirol zur Verbesserung der Luftgüte

Seit November 2014 gilt in Tirol der Luft-100er auf weiten Strecken der Tiroler Autobahnen. Seit 1. November 2016 ist die erste Stufe des sektoralen LKW-Fahrverbots in Kraft, die zweite Stufe seit 1. Mai. Auch die Nutzung der Rollenden Landstraße (RoLa) ist gestiegen. Die Auslastung der RoLa lag im Mai 2017 bei 95 Prozent. Diesbezüglich seien noch weitere Maßnahmen geplant, so Gebi Mair. Dazu zählen eine weitere Tarifgestaltung bei den öffentlichen Verkehrsmitteln 2018, internationale Abkommen gegen den LKW-Transit sowie eine Verbesserung der Schieneninfrastruktur.

Weitere Informationen

Aktuelle Umweltdaten:www.umweltbundesamt.at
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