Gemeinderatswahl
SPÖ Jennersdorf will ihre Mandatszahl verdoppeln

Der neue Spitzenkandidat Milan Nemling (Mitte), LAbg. Ewald Schnecker (rechts) und SPÖ-Landesgeschaftsführer Roland Fürst sind für die Wahl am 2. Oktober zuversichtlich. | Foto: Martin Wurglits
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  • Der neue Spitzenkandidat Milan Nemling (Mitte), LAbg. Ewald Schnecker (rechts) und SPÖ-Landesgeschaftsführer Roland Fürst sind für die Wahl am 2. Oktober zuversichtlich.
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Nach dem Wahldebakel 2017, als sie drei ihrer fünf Gemeinderatsmandate verlor, schöpft die SPÖ Jennersdorf für den heurigen Wahlgang am 2. Oktober wieder neue Hoffnung. Unter dem frisch gekürten Spitzen- und Bürgermeisterkandidaten Milan Nemling soll die Zahl der Sitze im Gemeinderat von zwei auf vier verdoppelt werden, lautet das Ziel von Bezirksparteivorsitzendem LAbg. Ewald Schnecker.

"Wir haben eine große Vielfalt an Kandidaten auf unserer Liste", betont Nemling, der bei den Landtagswahlen 2020 noch für die Grünen ins Rennen gegangen war. Er will im Wahlkampf Soziales, Umweltschutz, Energieerzeugung, Ortskernbelebung und Gesundheit thematisieren. "Die ärztliche Versorgung in Jennersdorf ist einer Stadt nicht würdig", kritisiert er. Die Volksschule Henndorf will die SPÖ erhalten, "sofern genügend Kinder da sind", und das Gebäude mit zusätzlichen Funktionen versehen.

Pro Mehrzweckhalle

Als "Ort für Sport und Kultur" soll laut Nemling die geplante Mehrzweckhalle dienen. "Das Projekt ist auf Schiene und wird vom Land befürwortet. Von seiten der Stadtgemeinde wurde aber noch nicht das notwendige Bewirtschaftungskonzept vorgelegt", wusste LAbg. Schnecker zu berichten.

SPÖ will zulegen

Für die SPÖ treten burgenlandweit am 2. Oktober 5.701 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl an, sagte Landesgeschaftsführer Roland Fürst. Im Bezirk Jennersdorf kandidieren 400 Personen, davon 119 Frauen. In den zwölf Gemeinden verfügt die SPÖ über sieben Bürgermeister/innen und 87 Mandate. "Ich gehe fix von einem Zugewinn an Mandatenen aus", zeigte sich Schnecker zuversichtlich.

Der neue Spitzenkandidat Milan Nemling (Mitte), LAbg. Ewald Schnecker (rechts) und SPÖ-Landesgeschaftsführer Roland Fürst sind für die Wahl am 2. Oktober zuversichtlich. | Foto: Martin Wurglits
Foto: SPÖ

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