Heizkostenzuschuss-Erhöhung bei Regierungssitzung beschlossen

Insgesamt sollen zusätzlich 1,1 Millionen Euro für den Heizkostenzuschuss eingesetzt werden
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  • hochgeladen von Sebastian Glabutschnig

Landeshauptmann Peter Kaiser berichtet nach der Regierungssitzung über eine Erhöhung des Heizkostenzuschusses: "Kärnten hat rasch, effektiv und unbürokratisch gehandelt. Wir nehmen eine Vorbildfunktion für andere Bundesländer ein und zeigen, dass uns die Menschen am Herzen liegen. Das Land Kärnten unterstützt die betroffene Bevölkerung, knapp 21.000 Kärntner, mit 4,4 Millionen Euro".

Einmalig 50 Euro

Für viele Kärntner Haushalte ist der kälteste Winter seit 30 Jahren eine Belastungsprobe. Für einkommensschwache Familien sind vor allem die hohen Energiekosten eine Herausforderung. Heute wurde der von Kaiser eingebrachte Dringlichkeitsantrag in der Regierungssitzung beschlossen. „Die Aufstockung des Heizkostenzuschusses um einmalig 50 Euro bedeutet, dass der betroffenen Bevölkerung mit zusätzlich 1,1 Millionen Euro geholfen wird“, so Sozialreferentin Beate Prettner.

Kein zusätzlicher Antrag erforderlich

Die Abwicklung der Unterstützung soll völlig unbürokratisch erfolgen: Jene die bereits einen Antrag auf Heizkostenzuschuss abgegeben und erhalten haben, werden 50 Euro automatisch überwiesen. „Es ist also kein zusätzlicher Antrag erforderlich“, so Prettner. Jenen die ihren Antrag erst abgeben werden, wird ein um 50 Euro erhöhter Zuschuss gewährt. „Konkret heißt das: Der kleine Heizkostenzuschuss erhöht sich auf 160 Euro, der große Heizkostenzuschuss auf 230 Euro“, so die Sozialreferentin.

Kritik aus dem Team Kärnten

Kritik kommt von Landesrat Gerhard Köfer: „Während man für den Ankauf einiger Unterlagen eines Schriftstellers 460.000 Euro ausgibt und die Gehälter der Bürgermeister um bis zu 600 Euro pro Monat erhöht werden, werden die unter der Kälte leidenden und armutsgefährdeten Kärntner mit einer minimalen Erhöhung des Heizkostenzuschusses von 50 Euro abgespeist. Das ist nicht zu akzeptieren.“ Köfer kritisiert, dass die Erhöhung als „einmalige und freiwillige“ Leistung des Landes verkauft wird.

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