SPÖ Kärnten
Kaiser: "Angst darf kein Leitbild werden"

Spitzenkandidat Philip Kucher, Landeshauptmann Peter Kaiser und Landesgeschäftsführer Andreas Sucher über die Zukunftspläne der SPÖ Kärnten
  • Spitzenkandidat Philip Kucher, Landeshauptmann Peter Kaiser und Landesgeschäftsführer Andreas Sucher über die Zukunftspläne der SPÖ Kärnten
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Die Kärntner SPÖ traf sich heute zu einer Analyse der Wahlergebnisse vom Sonntag und zog Bilanz aus dem ernüchternden Ergebnis.

KÄRNTEN. Landesparteivorsitzender Peter Kaiser, Spitzenkandidat Philip Kucher und Landesgeschäftsführer Andreas Sucher sind sich einig, dass ein Schönreden der Ergebnisse nichts bringt und das Wahlergebnis schmerzlich für die SPÖ war.
Dem 163 Seiten langen Wahlprogramm, inklusive eines Kärnten Paketes, geben sie dabei keine Schuld, standen bei dieser Wahl doch Schredder-Affären, Gucci-Taschen und Spesenabrechnungen im Vordergrund. Für Kaiser ist klar, dass ein Wahlkampf nicht auf Kosten von Inhalten und Lösungen zu einem Krimi werden darf.

Neue strategische Ausrichtung

Aus der Wahl zieht Kaiser drei Lehren. Zum Einen sei es der SPÖ nicht gelungen, eine Emotionalisierung zu einer Richtungswahl zu entfachen. Zweitens konnten zwar Kernwähler, jedoch keine neuen Wählergruppen überzeugt und mobilisiert werden. Zu guter letzt sind viele Wähler zurück ins Lager der Grünen gewandert.
Daher soll die Landesorganisation der SPÖ Kärnten bereits am 11. und 12. Oktober in einer internen Klausur neue strategische und kommunikative Ausrichtungen erarbeiten. Um bei bevorstehenden Wahlen wieder mehr Wähler überzeugen zu können, braucht es neue Kommunikationswege sowie eine Strukturänderung in der Organisation der SPÖ, erklärt Kaiser.

Gemeinsam für Kärnten

Er appeliert gleichzeitig an alle Parteien im Nationalrat, sich für Kärnten einzusetzen. „Wir möchten einen gemeinsamen Weg, der das Leben der Kärntnerinnen und Kärntner verbessert. Die Angst, von der so viele politische Parteien Europas und auch Österreichs, in den letzten Jahren profitiert haben, darf nicht unser Leitbild werden. Für die SPÖ gilt daher: Hoffnung statt Angst“, so Kaiser.
"Wenn der Wahlkampf dann immer mehr von einer Kriminalgeschichte hat und immer weniger inhaltliche Auseinandersetzung mit Zukunftskonzepten, dann kann man die Politikverdrossenheit vieler Menschen nachvollziehen", betont Kucher.

Autor:

Kathrin Hehn aus Kärnten

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