Kirchdorf an der Krems
Spatenstich: Supermarkt wird zum Vital-Quartier
- Raiffeisenbank Region Kirchdorf-Vorstandsvorsitzender Michael Eiblwimmer (re.) mit Bürgermeister Markus Ringhofer beim Spatenstich.
- Foto: MeinBezirks/Franz Staudinger
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Mit dem Spatenstich am 15. Oktober fiel der Startschuss für ein zukunftsweisendes Projekt im Herzen von Kirchdorf an der Krems.
KIRCHDORF. Auf dem Areal des ehemaligen Billa-Marktes entsteht ein modernes Vital-Quartier in ökologischer Holzbauweise. Es soll die Gesundheitsversorgung stärken, neue Infrastruktur schaffen und die Innenstadt nachhaltig beleben.
Die Raiffeisenbank Region Kirchdorf setzt einen wichtigen Impuls für die Weiterentwicklung des Stadtzentrums. Durch den Erwerb des ehemaligen Billa-Areals samt Tiefgarage sowie weiterer angrenzender Immobilien und Gastronomiebetriebe wurde ein mehr als 5.700 Quadratmeter großes Entwicklungsgebiet geschaffen. Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Stärkung der Gesundheitsversorgung, der Ausbau der Infrastruktur und die nachhaltige Belebung der Innenstadt. Derzeit wird das ehemalige Billa-Gebäude abgetragen, um Platz für das neue Vital-Quartier zu schaffen.
„Ich freue mich, dass es heute so weit ist. Wir investieren in Gesundheit. Es wird ein Gebäude für die Vitalität und kein Ärztezentrum“, betonte Michael Eiblwimmer, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Region Kirchdorf, beim Spatenstich. Auch Aufsichtsratsvorsitzender Walter Lederhilger blickt positiv auf die weitere Entwicklung: „Ich freue mich, dass sich bereits viele Mieter bereit erklärt haben, im neuen Vital-Quartier einzuziehen. Wir sind der Region verpflichtet, und es ist uns wichtig, vor Ort zu investieren. Wir möchten die Region stärken und haben auch die Kompetenz für Projektentwicklungen.“
- Das Vital-Quartier entsteht in Holzbauweise.
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Neuer Impuls für Innenstadt
Für Bürgermeister Markus Ringhofer ist das Projekt von großer Bedeutung für die zukünftige Entwicklung Kirchdorfs. „Ich freue mich wirklich sehr, dass hier das Vital-Quartier entsteht. Es wird mehr Frequenz in die Stadt bringen und für uns ein Ankerpunkt sein. Es geht um die Belebung der Wirtschaft – vor allem auch in der Innenstadt“, erklärte er. Auch WKO-Bezirksobfrau Doris Staudinger begrüßte die Investition und bezeichnete den Spatenstich als „einen erfreulichen Tag für Kirchdorf“. Aus einem länger bestehenden Leerstand entstehe ein zukunftsorientiertes Projekt, das auch das Stadtzentrum stärken werde. „Danke an die Raiffeisenbank Region Kirchdorf, dass sie hier investiert“, betonte Staudinger. Bezirkshauptfrau Elisabeth Leitner sieht ebenfalls großes Potenzial in der Entwicklung: „Es wird hier ein tolles Angebot geschaffen.“
"Mutige Investition"
Landesrat Christian Dörfel gratulierte zur Entscheidung, das Projekt umzusetzen. „Es entspricht ganz klar der Philosophie des Landes Oberösterreich. Wir möchten die Ortszentren stärken – von dort geht die Kraft aus“, sagte Dörfel. Gleichzeitig verwies er darauf, dass es für Projekte dieser Größenordnung neben den passenden Rahmenbedingungen auch Mut brauche. In Kirchdorf entstehe etwas Großes, das Wertschöpfung für die Region schaffen werde. „Es ist für Kirchdorf ein Tag der Freude“, so der Landesrat.
Das von der Raiffeisenbank Region Kirchdorf erworbene Areal umfasst neben dem ehemaligen Billa-Gebäude und der Tiefgarage auch zahlreiche weitere Immobilien und Betriebe. Dazu zählen das Bar-Café Hildegard, das Restaurant Tartuffel, Mainstreet Bar & Café, Bipa, Handystore, die Bäckerei und Konditorei Krüml, UNIQA Höller & Partner sowie das ehemalige Casino Jocker’s.
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