17.10.2014, 10:51 Uhr

Vier Lämmer in Kelchsau gerissen

Eines der an der Kelchsauer Ache gerissenen Lämmer, die von Rupert Haas aufgefunden wurden. (Foto: Foto: privat)

Wahrscheinlich wurden junge Tiere von einem Hund gerissen.

KELCHSAU (niko). Frühmorgens am 6. und 7. Oktober wurden in der Kelchsau entlang des Spazierweges an der Ache vier Lämmer gerissen. "Laut Jäger kann ein Fuchs ausgeschlossen werden. Die Lämmer wurden mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Hund gerissen", mutmaßt der geschädigte Rupert Haas. "Es gibt hier eine Leinenpflicht (mit Tafel gekennzeichnet, Anm. d. Red.), aber es werden wiederholt Hunde einfach frei laufen gelassen. Wenn man die Hundebesitzer schon durch den Grund spazieren lässt, sollten sie sich wenigstens an die Spielregeln halten", so Haas.
"Falls es ein Wildtier war, ist es keine Sache für die Polizei. Falls es sich aber um ein Haustier (Hund) als 'Täter' handelt, muss man den Hundehalter ausforschen und wegen Übertretung nach dem Landespolizeigesetz (mangelnde Verwahrung von Tieren) an die BH Kitzbühel anzeigen", erklärt dazu Helmut Födermayr vom Bezirkspolizeikommando.
"Vielfach lassen Hundebesitzer ihre Vierbeiner frei laufen. Der Hund hat von Natur aus einen Jagd- und Tötungstrieb; Schuld trägt bei solchen Vorfällen aber der Hundehalter", erklären Bezirksjägermeister Martin Antretter und auch Hegemeister Erharter, der ebenfalls von einem Hund als Verursacher ausgeht. "Interessant wäre eine Spurenuntersuchung im Bereich der getöteten Lämmer gewesen", so Erharter.
"Wir appellieren immer wieder, dass speziell größere Hunde angeleint werden; wir stoßen damit leider auf wenig Akzeptanz. Meistens heißt es, 'mein Hund macht das nicht'. Die Hundehalter müssten weiter verstärkt zu diesem Thema sensibilisiert werden, son Antretter.
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