11.01.2018, 12:08 Uhr

Ausbau von Gehwegen dringend nötig

Es besteht ein dringender Bedarf an Gehwegen in Tirol. (Foto: pixabay/Nordseher)
WIEN/TIROL (red.). Fünf FußgängerInnen kamen im Vorjahr bei Verkehrsunfällen in Tirol ums Leben. Während insgesamt die Zahl der Verkehrstoten um ein Drittel zurückging, blieb die Zahl der tödlichen Fußgängerunfälle gleich hoch, macht der VCÖ aufmerksam.
Drei der fünf Todesopfer waren älter als 70 Jahre. Mehr als 300 FußgängerInnen wurden bei Verkehrsunfällen verletzt. Drei der fünf tödlichen Fußgängerunfälle passierten im Ortsgebiet. Drei Todesopfer waren älter als 70 Jahre. "Die Zahl der älteren Menschen wird in den kommenden Jahren stark steigen. Umso wichtiger ist es, dass der Verkehr im Ortsgebiet seniorengerecht wird", spricht sich VCÖ-Sprecher Christian Gratzer für mehr Verkehrsberuhigung aus. Auch braucht es ein durchgängiges Netz an ausreichend breiten Gehwegen. Ein tödlicher Fußgängerunfall wurde laut Polizei von einem alkoholisierten Autolenker verschuldet, ein weiterer tödlicher Fußgängerunfall durch einen unachtsamen Autofahrer.
Maßnahmen sind auch außerhalb des Ortsgebiets wichtig. So soll man von Siedlungen das nächstgelegene Ortsgebiet sicher auf einen Gehweg zu Fuß erreichen können. Wenn Fußgänger am Rand einer Freilandstraße gehen müssen, ist das gefährlich, insbesondere in der Nacht. Für die Sicherheit der Kinder ist zudem wichtig, dass jede Bushaltestelle über einen Gehweg erreichbar ist. "Kein Kind soll auch nur ein paar Meter entlang einer Freilandstraße gehen müssen, um eine Bushaltestelle zu erreichen", betont Gratzer.
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