WOCHE-Fitness-Blog
Mit Paleo-Ernährung und Paleo-Challenge fit durch die Weihnachtszeit

Auch Fleisch gehört zu Paleo, Basis sollte allerdings Gemüse bleiben

Schon einmal von Paleo-Ernährung gehört? Sportwissenschafter und Personal Trainer Philipp Troschl erklärt, was dahinter steckt.

Paleo kommt von "Steinzeit" und ist die Kurzform für den Zeitraum des Paläolithikums. Diese Form der Ernährung orientiert sich an der ursprünglichen Ernährung der Jäger und Sammler. Also – vor allem Gemüse, Samen, Beeren, Nüsse, Fleisch und Fisch. Es wird versucht, mit den heute zur Verfügung stehenden Lebensmitteln diese Ernährungsform nachzuahmen.

Qualität und Nachhaltigkeit

Der Fokus liegt dabei auf einer hohen Qualität der Lebensmittel und auf Nachhaltigkeit. Die Basis der Paleo-Ernährung bilden deshalb Nahrungsmittel, die dem Ur-Menschen schon zur Verfügung standen und mit denen die Evolution begann.
Das sind Lebensmittel, die wir am besten aufnehmen können und unser Verdauungsapparat gewohnt ist, weil er sich über viele Jahre daran anpassen konnte. Also wird auch oft von "artgerechter" Nahrung gesprochen.
Obwohl es die Nahrung unserer Vorfahren ist, ist sie aber noch lange nicht "von gestern". Viele aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse belegen den positiven Nutzen dieser Ernährungsform. 

Paleo-Challenge

Die Paleo-Challenge (#paleochallenge) – 30 Tage lang – ist der ideale Start, um es einmal auszuprobieren. Das ist insbesondere perfekt, um gut durch die Weihnachtszeit zu kommen bzw. als Vorbereitung auf die "Tage der Völlerei".

Die Basis-Lebensmittel:

  • Gemüse und Salat
  • Obst (insbesondere Beeren)
  • Nüsse und Samen
  • Fleisch und Fisch
  • gesunde Fette (v. a. Omega 3 und Omega 9)

Basis sollte aber das Gemüse bleiben.

Was ist nicht "Paleo"?

Weggelassen werden alle Lebensmittel, die erst ab der landwirtschaftlichen Revolution zur Verfügung standen. Also nach dem Beginn von Ackerbau und Viehzucht, was in etwa vor 10.000 Jahren war. Außerdem wird auf Lebensmittel mit einem hohen Anteil an für den menschlichen Organismus schädlichen Antinährstoffen verzichtet. 

Das sind zum Beispiel:

  • Hülsenfrüchte
  • Getreide-Produkte
  • Milchprodukte (v. a. Kuhmilch)
  • Zucker
  • künstliche Zusatzstoffe
  • stark verarbeitete pflanzliche Fette

Eine Liste mit allen Lebensmittelgruppen und fast allen Paleo-Lebensmitteln bekommt ihr in einem meiner nächsten Blog-Beiträgen oder in meinem Newsletter.

Was spricht für Paleo?

Paleo macht Sinn, weil unsere Gene darauf programmiert sind. Körper und Verdauungsapparat haben sich im Laufe der Evolution daran angepasst. Also auch unser Immunsystem, da es direkt mit unserem Verdauungsapparat zusammenhängt.
Die dagegen vergleichsweise erst kurz bestehende "westliche Ernährungsweise" mit vielen verarbeiteten Nahrungsmitteln, Getreide-Produkten, ungesunden Fetten und zu viel Zucker ist ein Hauptgrund für die Entstehung vieler Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Fettleibigkeit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen, Allergien und anderen Autoimmunerkrankungen.

Einige Vorteile von Paleo:

  • mehr körperliche und geistige Energie
  • nachhaltiges Abnehmen
  • Lösung von Verdauungsproblemen
  • schöneres Hautbild und kräftigeres Haar
  • Besserung bei Allergien
  • weniger Autoimmunerkrankungen
  • stabilderes Immunsystem
  • bessere Blutzucker-Werte
  • Reduktion von Entzündungen (v. a. stillen Entzündungen)
  • weniger Schlafprobleme

Paleo im Alltag

Natürlich müssen wir unseren Lebensstandard nicht an die Steinzeit anpassen. Doch warum setzen wir nicht mehr auf ursprünglichere, für den Menschen "artgerechtere" Lebensmittel? 
Der passende Start wäre jetzt vor Weihnachten. Denn damit die Umstellung nachhaltig funktioniert, sollte man es einmal 30 Tage lang versuchen. 

Mach mit bei der #paleochallenge! 

Infos auch bei mir auf Instagram!

So gehst Du fit in die Weihnachtsfeiertage und kannst dann ohne schlechtes Gewissen den einen oder anderen "Cheat Day" einlegen.---------

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Autor:

Philipp Troschl aus Klagenfurt

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