Gesunde Energie mit Bürgerbeteiligung

Christian Braun (KEM Krems), Bgm. Reinhard Resch, Franz Wallechner, Wolfgang Schnauer, Manfred Mölzer, StR Albert Kisling, GR Thomas Höhrhan
2Bilder
  • Christian Braun (KEM Krems), Bgm. Reinhard Resch, Franz Wallechner, Wolfgang Schnauer, Manfred Mölzer, StR Albert Kisling, GR Thomas Höhrhan
  • hochgeladen von Heinz Riedmüller
Wo: Schnauer Krems, Hafenstraße 57, 3500 Krems an der Donau auf Karte anzeigen

Unter dem Titel „Sonnen-Kraft-Krems“ bringt der Energietechnik-Spezialist Schnauer Bewegung in das Thema Photovoltaik.

Als Kooperationspartner fungiert die Stadt Krems, die Energieautarkie als wichtige Agenda des Stadterneuerungs-Konzepts 'krems2030' sieht.

Für die Finanzierung des Sonnen-Kraftwerks, das heuer ab Herbst auf dem Firmengelände in Krems-Lerchenfeld errichtet wird, werden neue Wege eingeschlagen: die Bürger sind eingeladen, Anteile an diesem Kraftwerk zu erwerben und so ihren Beitrag zum erklärten Ziel „Energieautarkie 2030“ zu leisten. Angeboten werden insgesamt 160 Module im Wert von je 500 Euro. Neben der Invesition in ein zukunftsorientiertes Projekt profitieren Käufer von einer Rendite in Höhe von 2% p.a., abgesichert durch staatliche Garantien auf Ökostrom. Nach einer fünfjährigen Laufzeit erhalten Investoren ihr Kapital plus Garantiezinsen zurück.

Mit der geplanten Photo­voltaik­­-Anlage soll jährlich Sonnenstrom zwischen 38.000 und 42.000 kWh produziert werden. Zum Vergleich: der durchschnittliche Jahres­verbrauch eines Vier-Personen-Haushalts beträgt 4.000 kWh.

Unisono zufrieden zeigten sich Krems-Bürgermeister Reinhard Resch, Umwelt-Stadtrat Albert Kisling und Umwelt-Gemeinderat Thomas Höhrhan. „Mit der Schnauer-Holding haben wir einen Kooperationspartner aus der  Kremser Wirtschaft gefunden, der uns mit der Umsetzung solcher Projekte auf diesem Weg einen großen Schritt vorwärts bringt“ (Resch). „Um energieautark zu werden, müssen wir die Hälfte unseres jährlichen Energiebedarfs einsparen und die andere Hälfte in Form erneuerbarer Energie selbst erzeugen. Diese erste große Photovoltaik-Anlage ist daher eine wegweisende Maßnahme“ (Kisling). „Das Projekt vereint viele Vorteile: Elektrische Energie wird in einer für das Ortsbild optimalen Weise lokal erzeugt; darüber hinaus binden wir durch die Beteiligungsmöglichkeit die Bürger ein und vertiefen so die Bewusstseinsbildung im Energiebereich“ (Höhrhan).
 

Beteiligung - so geht's

Auf der Websitewww.sonnen-kraft-krems.at finden Interessierte die Möglichkeit, Anteile (Photovoltaik-Module) zu erwerben. Einfach die persönlichen Daten eingeben und die Anzahl der Module wählen. Sobald der Investor die Summe überwiesen hat, erhält er seinen Anteilschein.

Christian Braun (KEM Krems), Bgm. Reinhard Resch, Franz Wallechner, Wolfgang Schnauer, Manfred Mölzer, StR Albert Kisling, GR Thomas Höhrhan
Präsentation des Bürgerbeteiligungsprojekts: StR Albert Kisling, Bgm. Reinhard Resch, GR Thomas Höhrhan, Franz Wallechner (Verein zur Förderung innovativer Energie­systeme)

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen