Kein "fauler" Müll-Kompromiss

Verdreckte Müllinseln, Lärm und Mülltourismus sind die Hauptprobleme dieser öffentlichen Stationen.
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  • Verdreckte Müllinseln, Lärm und Mülltourismus sind die Hauptprobleme dieser öffentlichen Stationen.
  • Foto: Stadtwerke Wörgl
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WÖRGL (mel). Nachdem im vergangenen Herbst der Antrag der Wörgler Stadtwerke auf Abschaffung der öffentlichen Müllsammelstationen auf großen Widerstand gestoßen ist, wurde das Konzept nochmals überarbeitet. "Wir haben in den vergangenen Monaten Einzelgespräche mit allen Gemeinderatsfraktionen geführt und zahlreiche Ideen gesammelt", so Stadtwerke-Chef Reinhard Jennwein. Das neue Müllkonzept wurde vergangene Woche vom Gemeinderat beschlossen und wird in drei Schritte unterteilt. Als erstes werden die Öffnungszeiten des Wertstoffhofs ausgedehnt. Der Wertstoffhof wird künftig jeden Dienstag und Freitag jeweils von 7 bis 19 Uhr und Samstag von 8 bis 12 Uhr geöffnet sein. Als zweites werden für private Haushalte und Wohnanlagen künftig kostenlose Altpapiertonnen eingeführt. Zudem sollen Sammelbehälter für Altglas sowie Metallverpackungen bei den stark frequentierten Lebensmittelmärkten auf den jeweiligen Parkplätzen aufgestellt werden. "Wir werden jetzt mit den konkreten Gesprächen mit den Lebensmittelmärkten beginnen", so Jennewein. Dadurch können laut Jennewein auch einige der 72 Müllsammelstationen im gesamten Stadtgebiet eingespart werden. In letzter Zeit kam es immer wieder zu Beschwerden der Anrainer aufgrund von Lärmbelästigung, verdreckte Sammelstellen sowie Mülltourismus. Die Stadtwerke wollten die Müllstationen ursprünglich völlig abschaffen, nun wurde ein Kompromiss gefunden, bei dem vorerst nur ein Teil der Inseln eingespart wird.

Autor:

Melanie Haberl aus Kufstein

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