100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich wurde im Mai im Wörgler Tagungshaus festlich begangen.

v.l.n.r.: Barbara Rampl vom Tagunghaus, Elisabeth Stögerer-Schwarz, Moderatorin Christine Haiden, Diözesanreferentin Friederike Flesch, Laudatorin Elisabeth Anker
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100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich wurde im Mai im Wörgler Tagungshaus festlich begangen.


Ein Fest- und Diskussionsabend mit starken erfolgreichen Frauen am Podium, die unbeirrt ihren ganz eigenen Weg für sich persönlich und auch für die Gesellschaft, in der sie leben und arbeiten, gehen und gingen.

Mit dabei Laudatorin Elisabeth Anker, die ehemalige Leiterin des Hauses der Begegnung in Innsbruck, Katharina Horngacher, Landesbäuerin von Tirol, Abg.z.NR a.D., Nicole Schreyer, BR a.D., Elisabeth Stögerer-Schwarz, Leitung Bereich Frauen und Gleichstellung Land Tirol, Victoria Weber, GR in Schwaz, Stadtparteivorsitzende, Ideengeberin für PoBi (Politische Bildung mit Kindern u. Jugendlichen), Hedi Wechner BM von Wörgl.

Sichtbar gemacht durch eine Wanderausstellung (eine Initiative der Länder Tirol und Vorarlberg zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern) ging der Blick zurück in Dankbarkeit an all die Frauen, die trotz vieler Rückschläge ihr Ziel „Frauen sollen wählen und auch gewählt werden dürfen“, nie aus den Augen verloren haben. Stellvertretend für sie alle an Marianne Hainisch, die Begründerin des „Bundes österreichischer Frauenvereine“, die wusste, dass „Wählen“, Teilhabe und Macht sind.
Nach vielen Rückschlägen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde im Rahmen der Gründung der ersten österreichischen Republik 1918 dann das "allgemeine, gleiche, direkte und geheime Wahlrecht aller Staatsbürger ohne Unterschied des Geschlechts", gesetzlich verankert. Damit wurde den Frauen für die kommenden Wahlen im Jahr 1919 in die Konstituierende Nationalversammlung erstmals das aktive und passive Wahlrecht zuerkannt. Ein Meilenstein an Macht und politischer Teilhabe im Land und zugleich beispielgebend für Europa. Seitdem wurde vieles erreicht und auch getan, aber bleibt noch zu tun! Unsere Gesellschaft baut/zählt deshalb weiterhin auf engagierte Frauen, die in Gesellschaft, Familie, Politik und Wirtschaft sichtbar die Rechte von Frauen vertreten und einfordern. Eigenschaften wie Mut, Durchhaltevermögen, Selbstvertrauen und solidarisches Handeln und Vernetzen sind hierfür erste Mittel der Wahl und für den Erfolg unerlässlich, der Werdegang der Frauen am Podium beweist das nur allzu gut!

Moderatorin Christine Haiden, Chefredakteurin von „Welt der Frauen“, führte mit viel Hintergrundwissen, Charme und auch Witz durch den gelungenen Festabend, der musikalisch fein abgerundet wurde durch zwei erfolgreiche junge Tirolerinnen, die sich perfekt ergänzen und das Publikum begeistern. Die stimmgewaltige Sarah Koell (bekannt u.a. aus The Voice of Germany) wurde von Allroundtalent Rita Goller (Gründerin des Frauen-Jazz Orchesters) am Keyboard begleitet. Mit im Repertoire einfühlsame eigene Songs mit Ohrwurmcharakter.

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