Lindner sucht mit Fraunhofer nach "Big Data"

David, Stefan, Rudolf und Hermann Lindner (v.l.) im Technologiezentrum in Kundl. | Foto: Fluckinger
  • David, Stefan, Rudolf und Hermann Lindner (v.l.) im Technologiezentrum in Kundl.
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KUNDL (red). "Lindner Traktoren" hat die digitale Transformation bereits angepackt. ERP, Microsoft, CRM, CAD, PPS – Unternehmen arbeiten mit einer Vielzahl an IT-Systemen. Das Endergebnis: Eine Menge von Daten in verschiedenen Formaten, die miteinander oftmals nicht kompatibel sind und so nicht weiterverwendet werden. Das Datenpotenzial bleibt damit ungenutzt – und damit auch die Chance, Effizienz und Produktivität im Unternehmen zu steigern. Nicht so bei "Lindner Traktoren": Das Tiroler Familienunternehmen hat die digitale Transformation bereits angepackt. Digitaler Aufbruch "Vom Auftragseingang bis zur Auslieferung haben sich in unseren Systemen große Datenmengen angesammelt. Da wir  diese aber nur bedingt gefiltert und miteinander vernetzt haben, konnten wir sie auch nur eingeschränkt auswerten und nutzen", erklärt Hermann Lindner, Geschäftsführer von Lindner Traktoren. Um dieses Problem zu lösen und die Daten gewinnbringend einsetzen zu können, holte sich das Kundler Unternehmen mit "Fraunhofer Austria" einen Experten ins Haus. Dabei wurden alle Abläufe und Prozesse analysiert, verborgenen Datenmengen gehoben und nutzbar gemacht. „Das daraus entstandene Datenmodell dient uns jetzt als Entscheidungsbasis für zahlreiche Unternehmensprozesse“, erklärt Lindner.

Wissen und Transparenz

„Durch die Auswertung und Nutzbarmachung unserer bestehenden Daten konnten wir die Produktions- und Bestandsplanung deutlich verbessern und Auftragsdurchlaufszeiten reduzieren. Bei Auftragsänderungen werden mit dem neuen System keine internen Abläufe gestört“, blickt der Geschäftsführer zurück. Bisher nicht wahrgenommene Muster und Regelmäßigkeiten im Kaufverhalten der Kunden wurden anhand des Datenmodelles sichtbar. „Wir haben unsere Digitalisierung, die wie bei vielen Unternehmen schon seit Jahren läuft, noch lange nicht abgeschlossen, sondern sind mittendrin, unsere Datenschätze zu heben – wir sind uns sicher, dass sich die Schatzsuche auch weiterhin lohnt“, blickt Hermann Lindner in die Zukunft.

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