Zukunft der Kinderbetreuung
Austausch in Bezirken Kufstein und Kitzbühel

LRin Hagele beim Besuch des Kindergartens in Kirchberg in Tirol. | Foto: Land Tirol
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Die Sommertour von LRin Hagele machte in den Bezirken Kufstein und Kitzbühel Halt, wo gemeinsam mit Gemeinden über Kinderbetreuung, betriebliche Angebote und neue Unterstützungsmöglichkeiten beraten wurde.

BEZIRKE KUFSTEIN, KITZBÜHEL (red). Im Rahmen einer Tiroler Gesprächsreihe zur Kinderbildung und -betreuung besuchte Bildungslandesrätin Cornelia Hagele die Bezirke Kufstein und Kitzbühel. Im Mittelpunkt standen Themen wie Personal, Infrastruktur und die betriebliche Kinderbetreuung. Ziel der Sommertour ist es, gemeinsam mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern zu besprechen, wie das Recht auf einen Betreuungsplatz bestmöglich umgesetzt werden kann. "Wir brauchen Lösungen, die in der Praxis funktionieren – für Kinder, Eltern und Gemeinden gleichermaßen", betont die Landesrätin.

Betriebskinderbetreuung gewinnt an Bedeutung

Besonders im Bezirk Kufstein spielt die betriebliche Kinderbetreuung eine große Rolle: Mit drei Kinderkrippen und drei Kindergärten gibt es hier landesweit die zweithöchste Zahl an solchen Einrichtungen. Insgesamt betreuen dort über 1.000 Pädagoginnen und Pädagogen sowie Assistenzkräfte fast 4.900 Kinder. Auch im Bezirk Kitzbühel werden mehr als 2.500 Kinder in knapp 70 Einrichtungen betreut, davon fünf in Betrieben.

"Die betriebliche Kinderbetreuung ist eine wertvolle Ergänzung zu den öffentlichen Angeboten und trägt wesentlich dazu bei, Familien zu entlasten und Fachkräfte in den Regionen zu halten",

erklärt LRin Hagele. Gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Tirol wurde dafür ein Leitfaden entwickelt, der Betrieben Modelle, Voraussetzungen und Fördermöglichkeiten aufzeigt. "Die Broschüre schafft eine professionelle Grundlage, damit Unternehmen leichter in die Kinderbetreuung einsteigen können. So gelingt es uns, gemeinsam mit den Gemeinden und der Wirtschaft, Familien gezielt zu unterstützen", so Hagele.

LRin Hagele mit den Bürgermeistern des Planungsverbandes Kufstein und Umgebung. | Foto: Land Tirol
  • LRin Hagele mit den Bürgermeistern des Planungsverbandes Kufstein und Umgebung.
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Erleichterung für Gemeinden

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der geplanten Vermittlungsplattform und den Koordinationsstellen, die ab 2026 eine wichtige Rolle spielen sollen. "In Zusammenarbeit mit dem Land Tirol können wir sicherstellen, dass die Umsetzung optimal auf die Bedürfnisse unserer Gemeinden abgestimmt wird. Der direkte Austausch mit der Landesrätin bietet uns die Möglichkeit, diese Themen offen und konstruktiv zu erörtern", sagt Bürgermeister Thomas Mai aus Münster. Auch andere Bürgermeister betonen die Vorteile: "Die Koordinationsstellen helfen uns, die vorhandenen Ressourcen bestmöglich einzusetzen. Ziel ist es, dass Land und Gemeinden Hand in Hand arbeiten und so Angebote entstehen, die für Familien wirklich funktionieren", so Christian Tschugg aus Scheffau am Wilden Kaiser. "Gerade die Kombination aus Plattform und Koordinationsstellen bedeutet für uns als Gemeinden eine spürbare Entlastung in der Verwaltung. Weniger Bürokratie vor Ort heißt, dass wir mehr Zeit haben, uns auf die konkrete Unterstützung der Familien zu konzentrieren", erklärt Konrad Walk aus Hochfilzen. Schon seit 2023 setzt das Land zahlreiche Maßnahmen um – von neuen Ausbildungswegen über Fördervereinfachungen bis hin zu mehr Unterstützung für Infrastruktur.

Aktuelle Nachrichten aus dem Bezirk Kufstein gibt‘s hier.

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