13.04.2017, 06:30 Uhr

Von OÖ auf die Märkte der Welt

Sepp Hochreiter ist weltweiter Spezialist für künstliche Intelligenz. Seine Errungenschaften befinden sich in jedem Smartphone. (Foto: JKU)
OÖ (pfa). Jeder siebte Euro Umsatz wird in oö. Unternehmen mit neuen Produkten erwirtschaftet. „Wissenschaft und Forschung spielen eine entscheidende Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit“, sagt Werner Pamminger, Geschäftsführer der Business Upper Austria. Das Land ob der Enns beheimatet ein Fünftel aller forschenden Firmen in Österreich. „Die große Dichte führt dazu, dass das Bundesland hinsichtlich der Forschungs- und Entwicklungs-Beschäftigten eine Spitzenposition einnimmt: Neun von zehn der F&E-Beschäftigten arbeiten in Unternehmen“, erklärt Pamminger.

Innovation aus Linz in jedem Smartphone

„Pioniergeist und Erfindertum“ sieht Meinhard Lukas, Rektor der Johannes Kepler Universität (JKU) in Linz, als wichtige Säulen der Hochschule. „Unseren Studierenden vermitteln wir, stets neugierig zu sein und nicht nur neue Ideen zu liefern, sondern sie in die Tat umzusetzen.“ Diese Leidenschaft spürt man auch bei den Lehrenden, zum Beispiel bei Sepp Hochreiter. Er ist Professor für Bioinformatik und Koryphäe auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz. Er hat eine neue Methode des „Deep Learning“ buchstäblich auf die Welt gebracht. Er schuf ein Gedächtnis für Computer nach dem Vorbild von Netzen im menschlichen Gehirn. Heute befindet sich diese Technologie in Form von Spracherkennung in praktisch jedem Smartphone, Milliarden Nutzer weltweit verwenden sie täglich.

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