Nächste Baustufe
Gemeinden einstimmig für Krankenhaus-Sanierung
- Nach Um- und Ausbau folgt nun die Sanierung des Krankenhaus-Altbestandes.
- Foto: Krankenhaus St. Vinzenz Zams / Provisuals
- hochgeladen von Othmar Kolp
Das Krankenhaus Zams wird bekanntlich derzeit saniert sowie um- und ausgebaut. In der nächsten Baustufe wird der Altbestand auf den neuesten Stand gebracht.
ZAMS. Die Zu- und Umbauten am Krankenhaus St. Vinzenz in Zams sind zum größten Teil abgeschlossen. Nun geht es um die Sanierung des Altbestandes, der ebenfalls nach dem heutigen Standard adaptiert und umgebaut werden soll.
Kürzlich tagte in diesem Zusammenhang der Krankenhaus-Gemeindeverband, der sich aus 54 Gemeinden der Bezirke Landeck und Imst zusammensetzt. In dieser Sitzung wurde einstimmig für die Übernahme der Gemeindeanteile an den zu erwartenden Kosten votiert. Ganz so reibungslos scheint der Beschluss aber doch nicht gefallen zu sein. Insider berichten, dass zwar zugestimmt wurde, derzeit aber bis jetzt nicht bekannt sei, wie hoch der Anteil für die jeweilige Gemeinde wird, und auch keine Gemeinde erfahren wird, was die anderen Mitglieder zu bezahlen haben.
"Das ist ganz und gar nicht so. Wir werden das selbstverständlich sehr transparent behandeln. Tatsache ist, dass der Vorschlag, der für den Grundsatzbeschluss vorgelegt wurde, derzeit von den Bezirkhauptmannschaften Landeck und Imst adaptiert und dann den Gemeinden präsentiert wird"
, berichtet Herbert Mayer, Bürgermeister von Landeck und Obmann des Gemeindeverbandes.
Der Landecker Stadtchef steht auch voll und ganz hinter dem Beschluss und der Notwendigkeit der Maßnahmen.
"Ein Aufschub hätte nichts gebracht, es wird mit Sicherheit nicht billiger, und man wäre vonseiten des Landes auch rückgereiht worden, was das Gesamtprojekt gefährdet hätte. Außerdem wird es für die Gemeinden jetzt auch etwas günstiger als beim Grundsatzbeschluss angekündigt",
erklärt Mayer.
Eine funktionierende Gesundheitsversorgung sei eine der wichtigsten Säulen für ein funktionierendes Gemeindeleben und deshalb unverzichtbar.
Die Kosten für die nun anstehenden Maßnahmen belaufen sich auf rund 54 Millionen Euro.
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