Strategie-Prozess "St. Anton 2030"
St. Anton am Arlberg präsentierte Zukunftsbild

In St. Anton am Arlberg wurde intensiv über die Weiterentwicklung der Tourismusregion und des Lebensraums nachgedacht.
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  • In St. Anton am Arlberg wurde intensiv über die Weiterentwicklung der Tourismusregion und des Lebensraums nachgedacht.
  • Foto: TVB St. Anton am Arlberg
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Im Rahmen der TVB-Vollersammlung wurde das Zukunftsleitbild für die Region St. Anton am Arlberg präsentiert.


St. Anton 2030


ST. ANTON (otko). Bereits im Sommer startete der TVB St. Anton am Arlberg gemeinsam mit den Gemeinden des Stanzertales, Bergbahnen und verschiedenen Leistungsträgern den Strategieprozess "St. Anton 2030". Rund 60 Personen beteiligten sich daran. Vier Workshops mit einer Projektgruppe, eine fundierte Analyse im Hintergrund und gut 30 Einzelgespräche fanden statt. Die erarbeiteten Visionen wurden von der Beratungsfirma "Institute of Brand Logic" zu einem Leitbild verdichtet. Bei der Vollversammlung des TVB St. Anton am Arlberg vergangenen Montag stellte Philipp Kazianka die Ergebnisse vor.

Echter Sport am Berg

Demnach soll die Region St. Anton am Arlberg künftig durch einen klaren Fokus auf den sportlich-aktiven Gast auszeichnen. Dabei soll echter Sport am Berg im Sommer (E-Biken, Klettern, Wandern) und im Winter (Skifahren) im Fokus stehen. Auch in Zukunft soll St. Anton am Arlberg das "Epizentrum des Skisports" bleiben. "St. Anton ist ist Vorreiter und Innovator beim Skisport und soll das auch bleiben. Auch künftig soll der Ort das gesamte Spektrum des Skifahrens anbieten", erläuterte Kazianka. Diese Stärke gilt es auch auf den Sommer zu übertragen. Nicht vergessen werden sollen dabei auch innovative Konzepte der Mobilität, wie ein autofreies Dorf.
Die gesamte Region soll zur "führenden Plattform für echten Sport am Berg" werden sowohl online als auch offline vor Ort. "Die gebündelten Leistungen sollen gemäß dem Plattform-Gedanken online buchbar sein und erlebbar gemacht werden. Gemeint ist damit eine Art Area 47 mit echtem Sport am Berg, wobei der Gast seine Aktivitäten bereits wie ein Menü im Vorfeld zusammenstellen kann", so Kazianka. Zudem soll St. Anton "Sport-Events mit Wow-Effekt" im Winter als auch im Sommer bieten.

Keine "Protz-Destination"

Ein weiteres Ziel ist es den internationale Hotspot des Skifahrens stärker in den Sommer zu transferieren. So soll die Internationalität und Offenheit mit der "STANTON Community", die aus Gästen, Einheimischen und Mitarbeitern besteht, ganzjährig gelebt werden. Dazu gehört auch ein lockerer und lässiger Lebenstil – "casual premium". "Dieser Lifestyle wird in St. Anton seit jeher gelebt und stellt eine Einzigartigkeit dar. St. Anton ist eine Premium-, aber keine Protz-Destination sein", betonte Kazinaka weiter.
Schlussendlich soll als künftige Erfolgsmuster "Stanzertal > St. Anton" sein. Das Wir-Gefühl der Region und die gemeindeübergreifende Kooperation sollen weiter gestärkt werden. Als Fazit des Abends wurde festgehalten, dass der Tourismus die Leitbranche bleibt und St. Anton am Arlberg soll das "Global Village for Real Mountain Sports" sein.
Laut TVB-Obmann Josef Chodakowsky soll nun rasch an die Umsetzung des Leitbildes gegangen werden. Im Jänner 2019 wird dazu mit acht themenspezifischen Arbeitsgruppen gestartet.

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