Parkplatzprobleme
Studie sieht großes Ausbaupotential für Park+Ride-Anlage am Landecker Bahnhof

Lösung gesucht: Gerade zu gewissen Stoßzeiten gibt es am Bahnhof Landeck-Zams seit Jahren ein Parkplatzproblem.
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LANDECK (otko). Am Bahnhof Landeck-Zams ist die Park+Ride-Anlage bereits jetzt zu 111 Prozent belegt. Bis 2030 bräuchte zu zusätzlich noch 160 weitere Parkplätze.

Ausbau von Bike+Ride-Anlagen

Pendler und Studenten, die die Park+Ride-Anlage am Bahnhof Landeck-Zams benützen, können ein Lied davon siegen. Gerade zu gewissen Stoßzeiten gibt es seit Jahren ein Parkplatzproblem.
Dem Verkehrsausschuss des Tiroler Landtages wurde am 22. Jänner die Studie zur „Potenzialabschätzung 2030 – Bike+Ride und Park+Ride“ vorgestellt. Diese von Land Tirol und ÖBB in Auftrag gegebene Mobilitätsstudie zeigt die derzeitigen Kapazitäten und bildet die Potenziale für den Ausbau von Bike+Ride sowie Park+Ride-Anlagen bis zum Jahr 2030 ab. Mobilitätslandesrätin LHStvin Ingrid Felipe zeigt sich zufrieden: „Es war doch ein längerer Weg als erwartet. Nun haben wir die Zahlen und damit wesentliche Richtwerte für die Zukunft, wie und wo wir die Tiroler Bahnhöfe und Haltestellen als intermodale Mobilitätsdrehscheiben weiterentwickeln werden. Die Erkenntnisse dienen als Leitfaden im Sinne des Ausbaus der Mobilität in Tirol für die kommenden zehn Jahre.“

Bedarf von 350 Parkplätzen

Großes Ausbaupotenzial sieht die Studie im Oberland. Der momentane Auslastungsgrad der Park+Ride Anlagen Imst-Pitztal beträgt 102 Prozent, der von Landeck-Zams 111 Prozent. Die Ermittlung des Infrastrukturbedarfs für das Jahr 2030 erfolgte auf der Grundlage von Fahrgastzählungen sowie der Erhebung vorhandener Kapazitäten und deren Auslastungsgrad. Für den Bahnhof Landeck-Zams würde es laut Studie bis 2030 einen Bedarf von 350 Parkplätzen ergeben, was eine Zunahme  von 35 Prozent (160 Parkplätze) bedeuten würde. Beim Bahnhof St. Anton am Arlberg liegt der derzeitige Auslastungsgard der Park+Ride-Anlage bei 76 Prozent, hier wäre bis 2030 das kein Ausbau nötig.

Dringender Handlungsbedarf

Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs ist das eine, der Weg zum Zug oder zum Bus das andere. Wenn wir echte Alternativen zum Auto schaffen wollen, müssen wir beide Themen angehen“, unterstreicht Benedikt Lentsch, Landtagsabgeordneter der neuen SPÖ Tirol für das Tiroler
Oberland die langjährige Forderung nach mehr Park&Ride Parkplätzen.
„Allein in den Bezirken Imst und Landeck fehlen aktuell rund 250 Plätze im Bereich der Bahnhöfe. Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Das macht auch die aktuelle Mobilitätsstudie deutlich“, so Lentsch. „Bevor die politischen Hausaufgaben nicht erledigt sind, können wir von den Pendlerinnen und Pendlern nicht verlangen, sich auf den Zug zu wechseln. Aus meiner Sicht braucht es endlich ein klares Bekenntnis zum Park&Ride-Ausbau und einen transparenten Zeitplan für die Umsetzung auf den sich die Betroffenen auch verlassen können.“

Die gesamte Studie finden Sie unter folgendem Download-Link.

Keine schnelle Lösung für Pendlerparkplatz

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Autor:

Othmar Kolp aus Landeck

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