02.12.2017, 10:20 Uhr

"Mattle weiß wo der Schuh drückt"

Weichen für die bevorstehende Landtagswahl gestellt: Die bäuerlichen Funktionäre Peter Raggl, Elmar Monz und LHStv. Josef Geisler (v.l.).

Der Bauernbund wird bei den bevorstehenden Landtagswahlen Landtagsvizepräsident Bgm. Anton Mattle unterstützen.

LANDECK/SCHÖNWIES (otko). Der Tiroler Bauernbund lud vergangenen Montag zur Herbstkonferenz nach Schönwies. Im Vorfeld wurde im Rahmen einer Pressekonferenz in der Bezirkskammer in Landeck ein Einblick auf die aktuellen agrarpolitischen Themen gegeben. Natürlich wurde auch auf die bevorstehenden Landtagswahlen eingegangen.
Zusammen mit dem Wirtschaftsbund hat der Bauernbund LT-Vizepräsident Bgm. Anton Mattle zum gemeinsamen Kandidaten nominiert.
"Ton Mattle war immer ein verlässlicher Partner der Bauern und des Bauernbundes. Da er selbst Bauer ist, weiß er sehr gut wo der Schuh drückt und er wirft auch nicht gleich die Flinte ins Korn", erklärten Berzirksbauernobmann Elmar Monz und Bauernbunddirektor Dr. Peter Raggl im Beisein von Landesobmann LHStv. Josef Geisler. "Toni Mattle ist nicht nur ein erfahrener Bürgermeister, sondern auch im Tiroler Landtag eine starke Stimme für unsere Tiroler Bauern und die Menschen im ländlichen Raum", freut sich Geisler über den Erstgereihten auf der VP-Bezirksliste.
„Ich kenne als Bürgermeister die Herausforderungen unserer Gemeinden und die Wünsche der Menschen im ländlichen Raum sehr gut und werde mich auch weiterhin für den Erhalt der flächendeckenden Landwirtschaft in Landeck stark machen und gemeinsam mit Bezirksbauernobmann Elmar Monz Initiativen zur Stärkung der Regionalität forcieren und die bessere Zusammenarbeit zwischen Tourismus und Landwirtschaft fördern“, verweist  Mattle in einer Aussendung.

Arbeitsplatz „Bauernhof“ stärken

Ein Meilenstein ist mit der Installation der Modellregion Landeck gelungen. "Das Projekt ist auf fünf Jahre gesichert und ab 2018 wird ein Geschäftsführer installiert. Wir hoffen, dass wir damit die bäuerlichen Produkte zu einem gerechteren Preis absetzten können. Dazu soll auch die Zusammenarbeit mit dem Tourismus und der Wirtschaft verbessert werden", erläuterte Monz. Auch für den Landesobmann  ist es wichtig gemeinsame Synergien in der Pilotregion zu heben. "Neben mehr Wertschöpfung geht es auch um die Sicherung von Arbeitsplätzen", so Geisler. Gerade mit der Initiative "Urlaub am Bauernhof" sollen "Menschen am Hof gehalten werden". "Viele junge Männer und Frauen lassen sich umfassend ausbilden, um später einmal die Höfe ihrer Eltern zu übernehmen und das ist ein starkes Signal für die Zukunft“, zeigt sich Monz erfreut.
Auch nach 2020 dürfte es für die Bauern nicht einfacher werden. "Für den Erhalt einer flächendeckenden Landwirtschaft braucht es Abgeltungen und diese sollten so bleiben wie jetzt", fordert Monz. Ähnlich sieht es auch Geisler: "Die faire Abgeltung und die Unterstützung für die Landschaftspflege sind wichtig. Daneben müssen wir im Produktbereich dran bleiben. Gerade im Käsebereich sind wir nicht schlecht unterwegs und mit der Vermarktung von Wild in der Schnanner Metzgerei haben wir einen regionalen Partner."

Almen erhalten

„Ein besonderes Augenmerk legen wir aber in Zukunft auf den Erhalt unserer Almen. Hier gilt es die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass die flächendeckende Bewirtschaftung auch weiterhin gewährleistet bleibt“, meinte Monz. Eine Bedrohung sei dabei die rasche Ausbreitung der Wölfe, die von Italien und Deutschland her immer näher rücken und eine massive Gefährdung für heimische Weidetiere darstellen.
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