St. Stefan
20-jährige Frau täuschte Raubüberfall vor

Die Polizei bittet um Zeugenhinweise von dem Raubüberfall in St. Stefan.
  • Die Polizei bittet um Zeugenhinweise von dem Raubüberfall in St. Stefan.
  • Foto: Pixabay/FsHH
  • hochgeladen von Simone Koller

Gestern sorgte ein Raubüberfall in St. Stefan für Aufsehen. Heute gab die Frau zu, dass sie die Tat nur vorgetäuscht hat.

ST. STEFAN. Am Montag wurde bekannt, dass die 20-jährige Frau den Überfall in St. Stefan frei erfunden hat: Am Sonntagnachmittag war eine junge Frau alleine auf der Hauptstraße in St. Stefan unterwegs. Dort sei es angeblich zu einem Raubüberfall gekommen, ein unbekannter Mann hätte ihr die Handtasche entrissen und sie sei zu Boden gestürzt. Die Sofort-Fahnung mit mehreren Polizeistreifen blieb erfolglos, Zeugen wurden gesucht. Nun löste sich das Problem von selbst.

Update: Raub wurde nur vorgetäuscht

Die Erhebungen der Polizeiinspektion (PI) Wolfsberg ergaben, dass die 20-jährige den Raub vorgetäuscht hat. Die Frau war geständig und gab als Motiv finanzielle Probleme an. 

Meldung vom 15. November: 

Raub auf der Straße

Am Sonntag, den 15. November 2020, ging eine 20-jährige Frau in St. Stefan auf der Hauptstraße nach einem Besuch bei Verwandten allein in Richtung Grubenweg. Gegen 16.10 Uhr ereignete sich der Zwischenfall: Kurz vor dem Grubenweg kam ihr ein unbekannter Mann entgegen und entriss ihr ihre Handtasche mit solcher Gewalt, dass sie zu Sturz kam. Der Täter war ungefähr 1,80 Meter groß, hatte einen Dreitagebart und trug dunkle Kleidung sowie eine Haube.

Fahndung erfolglos

Danach flüchtete er in südliche Richtung. Die junge Frau ging daraufhin zu einer in der Nähe wohnenden Freundin und alarmierte die Polizei. Eine Sofort-Fahndung unter Einbindung mehrer Bezirksstreifen und einer Diensthundstreife blieb erfolglos. Durch den Raub erlitt die junge Frau keine schweren Verletzungen, der Schaden beträgt mehrere hundert Euro. 

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizeiinspektion (PI) Wolfsberg bittet um Zeugenhinweise unter der Nummer 059133/2160 beziehungsweise an jede andere Dienststelle. 

Täterbeschreibung: 

  • männlich
  • circa 1,80 Meter groß
  • dunkle Kleidung
  • Haube
  • Dreitagebart

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